Anzeige

Eintracht hat die magische 30-Punkte-Marke geknackt

2. Fußball-Bundesliga: Lieberknecht-Elf besiegt Sandhausen mit 2:1.

Von Elmar von Cramon, 04.11.2012

Braunschweig. Die 30-Punkte-Marke ist geknackt. Am Freitagabend feierten Eintrachts Zweitliga-Fußballer mit einem 2:1-Erfolg gegen den SV Sandhausen den fünften Heimsieg in dieser Saison und konnten ihren Vorsprung an der Tabellenspitze gegenüber Hertha BSC auf sieben Zähler ausbauen.

So früh wie in dieser Spielzeit hatte Eintracht die magische Grenze lange nicht mehr überschritten. Selbst in der rekordbeladenen Aufstiegssaison 2010/11 hatten die „Löwen“ am 12. Spieltag „erst“ 25 Zähler auf dem Konto.
Die Braunschweiger hatten sich gegen den zu Beginn harmlos auftretenden Gast aus Sandhausen zwar Feldvorteile geschaffen, mussten aber bis zur Schlussminute der ersten Hälfte warten, bevor Domi Kumbela eine Flanke von Raffael Korte einnickte (45.).
Nach dem Wechsel schlug Kumbela erneut eiskalt zu und drückte eine Ecke von Damir Vrancic über die Linie (51.) Danach erwachten die bis dahin vollkommen lethargisch aufgetretenen Gäste jedoch aus ihrem Tiefschlaf und kamen zum Anschlusstreffer. Norman Theuerkauf störte den eingewechselten Löning nicht entscheidend, sodass die Sandhausener plötzlich wieder im Spiel waren (62.).
Die Gäste mühten sich fortan, die Eintracht-Defensive ins Wanken zu bringen, schafften es aber nicht mehr, den entscheidenden Nadelstich zu setzen.
Auch die Blau-Gelben besaßen noch einige Konterchancen, verpassten jedoch einen höheren Sieg, der durchaus verdient gewesen wäre.
„Wir haben die sehr schwere englische Woche mit drei Punkten abgeschlossen“, war Torsten Lieberknecht nach der Partie zufrieden. Der Eintracht-Coach lobte das „von Anfang an hohe Tempo“ im Spiel seiner Mannschaft: „Der Gegner hat keinen Zugriff bekommen.“
Auch „Löwen“-Kapitän Dennis Kruppke freute sich über den Sieg gegen den Aufsteiger, der seiner Meinung nach durchaus höher hätte ausfallen können: „Wir haben von Anfang an viel investiert, die Führung war hochverdient.“ Allerdings hätte sich der 32-Jährige eine frühere Entscheidung gewünscht: „Nach dem Anschlusstor hatte der Gegner die zweite Luft. Wir müssen unsere Konter in Zukunft einfach besser ausspielen.“
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.