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Eintracht: Großer Treff der Generationen

Fußball: Ein Projekt seines Sozialprogrammes war der Besuch Eintracht Braunschweigs im Seniorenheim Stöckheim

Von Robin Koppelmann, 27.12.2009

Braunschweig. „Fast alle Bewohner unserer Einrichtung kommen aus Braunschweig und sind seit Ewigkeiten Eintracht-Fans“, erklärt Arne Göttner, Einrichtungsleiter des Seniorenheims Stöckheim.

Und daher war es nur logisch, dass die Eintracht im Rahmen ihrer derzeit laufenden Sozialkampagne auch im Altersheim Station macht – das erste Mal übrigens in der Geschichte des Vereins, stehen bei Besuchen dieser Art sonst doch eher Schulen und Sportvereine auf dem Programm.
Passender Weise konnte Göttner zu der kleinen Feierlichkeit Fußballer aller Altersgruppen begrüßen: Von der F-Jugend des SV Stöckheim, über die aktuellen Blau-Gelben Fait-Florian Banser und Jan Schanda, bis hin zu den Spielern der Meistermannschaft von 1967, Klaus Meyer und Walter Schmidt, waren alle gekommen. Manfred Wuttich, bereits 1963 für Eintracht am Ball, rundete das „Treffen der Generationen“ ab.
Und so wurde während eines kleinen Buffets in der eigenen Caféteria entspannt geplaudert: Während die F-Jugendkicker auf Autogrammjagd bei Banser und Schanda gingen, tauschten sich die Bewohner des Seniorenheims mit den Eintrachtlegenden über alte Zeiten aus. Der eigens gebackene Kuchen wurde dennoch nicht angerührt: „Den nehmen wir mit, morgen ist schließlich trainingsfrei“, schmunzelte Schanda, der im Gegenzug aber auch einige Eintracht-Geschenke verteilte.
Den Abschluss der abendlichen Veranstaltung bildete die Besichtigung des neuen Fitnessraums, in welchem die Bewohner trotz gehobenen Alters durchaus sportliche Qualitäten unter Beweis stellten. Auch die beiden Eintrachtspieler zeigten sich beeindruckt, sie selbst trainieren schließlich täglich auf ähnlichen Geräten. Nicht so Klaus Meyer: „Wir hatten damals nur eine Sauna“, blickte der Meisterspieler auf seine aktive Zeit lachend zurück.
Langsam löste sich die Runde der Eintracht-Generationen auf – man könnte fast denken, es wäre ein Familientreffen gewesen.
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