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Eintracht gewinnt Benefizspiel

War gestern als Vorbereiter am ersten Tor beteiligt: Eintrachts Karim Bellarabi. Foto: Koppelmann

Fußball: Mannschaft von Trainer Torsten Lieberknecht siegt mit 2:1 in Magdeburg.

Von Elmar von Cramon, 08.09.2013

Magdeburg. Siegreich kehrten Eintrachts Bundesliga-Kicker gestern vom Benefizspiel aus Magdeburg zurück: Mit 2:1 (1:0) behielten die Löwen beim Regionalligisten die Oberhand.

Gegen die befreundeten Magdeburger stand neben dem sportlichen Wert vor allem der Benefizcharakter der Partie im Vordergrund: Alle Einnahmen kamen den Opfern des Hochwassers in der Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts zugute.
Bei hochsommerlichen Temperaturen sahen die 3713 Zuschauer nach acht Minuten die erste Torraumszene: FCM-Keeper Danilo Dersewski konnte einen Kopfball von Deniz Dogan erfolgreich entschärfen. Wenig später folgte, mustergültig herausgespielt, die Braunschweiger Führung: Karim Bellarabi schlug vom linken Flügel eine Maßflanke, die Domi Kumbela per Direktabnahme verwandelte (17.).
Den Elbestädtern war im ersten Durchgang der Respekt vor dem höherklassigen Eintracht-Team anzumerken: Nur zweimal wagten sie sich in Richtung BTSV-Tor: Torge Bremer verfehlte es mit einem Distanzschuss aber deutlich (22.), anschließend klärte Marjan Petkovic an der Strafraumgrenze gegen Christian Beck (25.). Nur knapp verpassten die Blau-Gelben anschließend den zweiten Treffer: Kumbela legte an Dersowski vorbei, doch der mitgelaufene Marco Caligiuri erreichte den Ball nicht mehr, sodass dieser ins Aus kugelte (35.). Kurz vor der Pause hatten die Braunschweiger eine weitere Gelegenheit, doch Dennis Kruppkes Schuss aus halbrechter Position wurde zur Ecke abgewehrt (42.).
Die zweite Hälfte begann mit einer Reihe von Wechseln und einer Elfmeterentscheidung: Marco Caligiuri wurde bei einer Flanke angeschossen, was Schiedsrichter Matthias Lämmchen nach einigem Zögern und einem Zeichen seines Assistenten als elfmeterreif einstufte: Nico Hammann trat zum Strafstoß an und verwandelte diesen sicher (50.).
Im Anschluss war Eintracht erneut am Drücker, der eingewechselte Jonas Erwig-Drüppel traf aber nur das Außennetz (53.). Magdeburg versuchte über die Flügel gefährlich zu werden, häufig kamen die Zuspiele jedoch zu unpräzise. Eintracht konnte sich einige Male gut in Szene setzen, doch weder der eingewechselte Orhan Ademi (55.) noch Kapitän Kruppke (63./66.) waren im Strafraum erfolgreich. Mehr Glück hatte Damir Vrancic: Nach einem Pass von Mirko Boland umspielte der Bosnier den weit aus seinem Tor geeilten Magdeburger Torhüter und schob an der Strafraumgrenze ins leere Tor ein (73.). Ein Schuss von Steffen Puttkamer (84.), der links am Eintracht-Tor vorbeiflog, war die letzte Chance der Partie, in der es vor allem um die gute Sache ging.
Eintracht: Petkovic - Reichel, Dogan, Washausen, Kessel - Theuerkauf, Caligiuri - Boland, Bellarabi, Kruppke - Kumbela; 2. Halbzeit: Davari - Reichel (75. Mahlelis), Caligiuri, Washausen, Kessel - Pfitzner, Vrancic - Boland, Kruppke, Erwig-Drüppel - Ademi.
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