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Eintracht-Fußballer beenden Durststrecke

Mushaga Bakenga drückt Dennis Kruppke nach seinem Tor zum 2:0. Foto: Hübner

2. Fußball-Bundesliga: Team von Trainer Lieberknecht bezwingt Aufsteiger Darmstadt mit 2:0.

Von Elmar von Cramon, 20.09.2014

Eintrachts Zweitliga-Fußballer haben endlich wieder gewonnen: Nach drei Niederlagen in Serie bezwangen die Löwen am Freitagabend den SV Darmstadt 98 mit 2:0 (1:0).

Eine spielerisch und kämpferisch sehr überzeugende Darbietung war gegen den starken Aufsteiger der Schlüssel zum Erfolg. Im Rahmen der englischen Woche treten die Löwen nun bereits wieder am Dienstag um 17.30 Uhr beim FC
St. Pauli an. Schon nach einer Minute waren die Löwen im Strafraum der Gäste aus Darmstadt präsent, doch der schöne Kopfball von Benjamin Kessel nach Flanke von Dennis Kruppke verfehlte sein Ziel. Obwohl sich in der Folge ein dynamischer Schlagabtausch zwischen den Teams entwickelte, mangelte es in der Anfangsviertelstunde aber noch an sehenswerten Torraumszenen. Dann aber eine weitere gute Chance für Eintracht: Ein Freistoß von Mirko Boland landete auf dem Kopf von Kruppke, doch 98-Keeper Christian Mathenia parierte mit einem Glanzreflex (16.).

Auch die Gäste näherten sich dem blau-gelben Gehäuse einige Male an, doch mehr als ein Kopfball von Romain Begerie (24.) sprang dabei nicht heraus.
Auf der Gegenseite wurde es dann hektisch: Schiedsrichter Ittrich ahndete ein klares Foul von Mathenia an Orhan Ademi nicht und zog den Unmut des Eintracht-Lagers auf sich (26.). Anschließend verpassten Zuck (30.) und Ademi (31.) im Strafraum knapp. Die blau-gelbe Entschlossenheit wurde schließlich belohnt: Nach einem Reichel-Einwurf schaltete Zuck am schnellsten, legte quer auf Havard Nielsen, der aus halblinker Position ins rechte Eck vollendete.
Kurz darauf scheiterte Ademi im Fünfmeterraum äußerst knapp, während Tobias Kempe im Gegenzug leichtfertig den Ausgleich verschenkte (34.). Im blau-gelben Strafraum blieb es weiterhin turbulent: Erst foulte Marc Pfitzner Marcel Heller elfmeterreif (39.), dann klärte Saulo Decarli in höchster Not im Fünfmeterraum (40.).
Nach der Pause kam Damir Vrancic für Pfitzner ins Spiel, das weiterhin unterhaltsam und temporeich war. Die Gäste versuchten ihre Bemühungen in Sachen Ausgleich zu intensivieren, wurden aber ein ums andere Mal von der überzeugend agierenden Eintracht-Defensive ausgebremst. Vor allem die Innenverteidigung verdiente sich mehrmals Bestnoten gegen die in dieser Spielzeit bislang so gefährlichen Gäste und spielten auch vorne mit: Marcel Correia legte an der Strafraumgrenze auf Ademi ab, dessen Schuss nur knapp am Tor der Lilien vorbeistrich (63.).
Die Gäste agierten zunehmend einfallsloser, bis auf einen Distanzschuss des eingewechselten Florian Jungwirth waren Mitte der zweiten Hälfte keine weiteren Offensivaktionen zu verzeichnen (65.).
Eintracht suchte weiterhin die Entscheidung. Nielsen luchste den Lilien am Strafraum die Kugel ab und bediente Ademi, dessen Drehschuss knapp am linken Pfosten vorbeiging (79.). Nach einer Ecke hatte Eintracht dann aber Riesenglück: Einen Kopfball von Michael Stegmayer konnte Vrancic mit dem Knie auf der Linie klären (82.). Im Gegenzug kam der eingewechselte Mushaga Bakenga zu seiner ersten Gelegenheit und hatte wenige Minuten später per Kopf die Chance zur Vorentscheidung (86.).
Diese fiel aber erst in der Nachspielzeit: Ein Abstoß von Torhüter Gikiewicz wurde von Darmstadts Bregerie in den Lauf von Kruppke verlängert, der Mathenia gekonnt ausspielte und aus spitzem Winkel zur Entscheidung traf.
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