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Eintracht erkämpft einen Punkt

3. Fußball-Liga: Mannschaft von Trainer Torsten Lieberknecht spielt 1:1 bei Dynamo Dresden.

Von Elmar von Cramon, 23.01.2011.


Braunschweig. Im ersten Spiel nach der Winterpause konnten Eintrachts Drittliga-Fußballer gestern einen Teilerfolg verbuchen. Mit einem Punkt im Gepäck kehrte die Lieberknecht-Elf nach dem 1:1 bei Dynamo Dresden nach Braunschweig zurück und bleibt somit auch im neuen Jahr ungeschlagen.

Zwar konnte der Tabellenzweite Hansa Rostock (3:0 gegen Erfurt) gegenüber Eintracht Boden gutmachen, Kickers Offenbach (1:2 gegen Sandhausen) patzte jedoch und verbleibt auf Rang drei.
Erwartungsgemäß tasteten sich beide Teams in den Anfangsminuten zunächst ab, sodass kaum Torraumszenen zustande kamen. Striflers Flanke verpasste der Neu-Dresdner Schahin nur knapp (12.), danach zielte Dennis Kruppke (14.) aus der Distanz über das Tor. Die Hausherren kamen in der Folge immer besser ins Spiel und erarbeiteten sich einige Chancen. Schahin (16./Kopfball) und Schuppan (20./Distanzschuss) verfehlten das Tor knapp, beim Schuss von Strifler von der Strafraumgrenze war Marjan Petkovic auf dem Posten (25.).
Während es bis zur Pause keine weitere Eintracht-Chance zu verzeichnen gab, klärte Petkovic kurz vor dem Halbzeitpfiff erneut bravurös gegen Jungnickel.
Auch nach dem Wechsel änderte sich kaum etwas, da Eintracht im Spiel nach vorn wenig ideenreich agierte und so kaum für Entlastung sorgen konnte. Folgerichtig setzten die Gastgeber die Löwen weiter unter Druck, doch ein glänzend aufgelegter Petkovic verhinderte bei der abgefälschten Flanke von Koch und dem Kopfball von Schahin (52.) einen Rückstand.
Die Blau-Gelben kamen dann aber besser in die Partie, Dominick Kumbela, der nach einem Konter glänzend von Karim Bellarabi bedient wurde, scheiterte aber an Dynamo-Keeper Keller (60.). Auf der Gegenseite konnte sich abermals Petkovic auszeichnen, der gegen Koch aus der Nahdistanz mit einer Glanzparade rettete (68.).
Schließlich gelang den Dresdnern doch die Führung: Esswein holte gegen Deniz Dogan einen durchaus umstrittenen Strafstoß heraus, den Schahin sicher verwandeln konnte. Im Anschluss hatte Eintracht dann erneut Pech: Schiedsrichter Gräfe verweigerte einem Treffer des eingewechselten Marco Calamita die Anerkennung, nachdem sein Assistent ihm fälschlicherweise eine Abseitsstellung angezeigt hatte (80.). Die Blau-Gelben gaben jedoch nicht auf und wurden dafür in der Schlussphase belohnt: Norman Theuerkauf bediente den kurz zuvor eingewechselten Mathias Fetsch, der mit einem Drehschuss von der Strafraumgrenze den Ausgleich markierte.
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