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Eintracht eiskalt: 2:0-Sieg in Aue

Domi Kumbela (Eintracht Braunschweig) li. auf dem Weg zum 1:0, Julian Riedel (FC Erzgebirge Aue) re., FC Erzgebirge Aue vs. Eintracht Braunschweig, Fussball, 2. Bundesliga, 09.09.2016, Foto: Bert Harzer/ Auf dem Weg zum 1:0: Eintrachts Domi Kumbela (l.) gegen Aues Julian Riedel. Foto: Eibner

2. Fußball-Bundesliga: Löwen bleiben Spitzenreiter – Kumbela zweifacher Torschütze.

Von Elmar von Cramon, 09.09.2016.

Braunschweig. Die weiße Weste bleibt gewahrt. Mit einem 2:0-Erfolg bei Erzgebirge Aue festigten Eintrachts Zweitliga-Fußballer gestern ihre Spitzenposition. Vor 8050 Zuschauern sorgte Domi Kumbela mit seinen beiden Treffern für den vierten Sieg im vierten Spiel, sodass die Löwen in der Liga weiterhin das Maß aller Dinge darstellen. Die Gastgeber zeigten sich zwar offensiv deutlich engagierter, hatten letztlich aber immer wieder Pech im Abschluss. Die Elf von Torsten Lieberknecht fuhr somit einen zwar glücklichen, aber nicht gänzlich unverdienten Sieg ein.

Schon die erste gefährliche Aktion der Löwen brachte die Führung: Nik Omladic spielte den Ball hoch in die Spitze, wo Florian Riedel den Ball zu Martin Männel zurückköpfte; Domi Kumbela sprintete dazwischen und spitzelte den Ball reaktionsschnell am Keeper vorbei (10.).
Nach der Führung wurden die Gastgeber aktiver, hatten aber Pech, dass Pascal Köpke nach einer Ecke freistehend über das Tor zielte (14.) und Calogero Rizzutos Direktabnahme aus halbrechter Position am Außennetz landete (20.) Anschließend probierte es Julius Biadas aus der Distanz (21.), bevor Jasmin Fejzic einen Freistoß von Mario Kvesic seitlich abklatschen ließ, was die Gastgeber aber nicht nutzen konnten (30.). Die Löwen drangen nur noch selten in den gegnerischen Strafraum vor und kamen lediglich zu einer Kopfballchance durch Biada (36.). Die letzte Möglichkeit vor dem Wechsel besaß erneut der FCE, doch Philipp Rieses Versuch aus der Ferne, wurde zur sicheren Beute von Fejzic (41.). Insgesamt war die Pausenführung für die Löwen zwar schmeichelhaft, allerdings fehlte den Offensivbemühungen der Gastgeber meist die nötige Präzision.
Im zweiten Durchgang probierte Aue dann von Beginn an, Druck aufzubauen: Zuerst strich ein Freistoß von Kvesic nur knapp über die Latte (50.), dann bekamen die Blau-Gelben den Ball nach Versuchen von Fabio Kaufmann, Louis Samson und Cebio Soukou nicht aus der Gefahrenzone, überstanden das Auer „Powerplay“ letztlich aber unbeschadet (51.). Dann wurde es hitzig und ein Scharmützel zwischen Fejzic und Aues Steve Breitkreuz endete mit beidseitiger Verwarnung (58.). Immer wieder stießen die Sachsen danach in die Hälfte der Löwen vor, waren letztlich aber glücklos. Eintracht sorgte nur selten für Entlastung, nach einer Ecke probierte es der eingewechselte Christoffer Nyman, Männel parierte allerdings (68.). Dann konterte Eintracht eiskalt: Kumbela erlief einen Abstoß von Fejzic und hob den Ball über Männel hinweg zur Entscheidung ins linke Eck (90.).
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