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Eintracht dreht das Spiel – 4:1 gegen TuS Koblenz

3. Fußball-Liga: Joker Patrick Amrhein leitet die Wende ein.

Von Elmar von Cramon, 03.10.2010.

Braunschweig. Mit einer eindrucksvollen Leistungssteigerung haben Eintrachts Drittliga-Fußballer gestern Koblenz mit 4:1 (0:1) besiegt. Nach einem äußerst schwachen Auftritt in der ersten Hälfte kämpfte sich die Lieberknecht-Elf zurück in die Partie.

Das Spiel hatte kaum begonnen, als Marjan Petkovic das erste Mal hinter sich greifen musste. Nach einer Rechtsflanke wurde Rahn im Strafraum nicht konsequent attackiert und konnte per Kopf die Koblenzer Führung markieren. Eintracht wirkte danach verunsichert und hatte Glück, dass Cannizzaro einen quergespielten Ball im Fünfmeterraum knapp verpasste (7.). Die Blau-Gelben konnten hingegen kaum Akzente setzen, erst ein Schuss von Mirko Boland (19.) zwang den Koblenzer Keeper Paucken zum Eingreifen. Einsatz war danach auch von Petkovic gefragt, der gegen Cannizzaro bravourös klärte (20.). Für das Gästetor wurde es erst nach einem Boland-Freistoß gefährlich, doch Kruppke verpasste den Ball im Strafraum um Haaresbreite (31.). Bis zur Halbzeit gelangen den Koblenzern immer wieder einfache Ballgewinne, weil Eintracht im Pass-Spiel meist jegliche Präzision fehlte.
Nach der Pause kam Norman Theuerkauf für Marc Pfitzner in die Partie, nachdem Markus Unger seinen Platz bereits nach einer halbe Stunde für Patrick Amrhein hatte räumen müssen. Letzterer brachte seine Mannschaft prompt zurück ins Spiel: Nach einem Einwurf von Ken Reichel zog der Mittelfeldmann aus rund 20 Metern ab und traf zum Ausgleich.
Danach wollte Eintracht mehr: Zunächst verhinderte TuS-Keeper Paucken gegen Bellarabi noch den zweiten Eintracht-Treffer, war aber wenige Minuten später machtlos, als Kumbela nach mustergültiger Vorarbeit von Bellarabi und Kruppke zum 2:1 vollendete. Im Anschluss erneuter Jubel bei den Eintracht-Anhängern: Stahl hatte Amrhein im Strafraum gefoult; Kumbela verwandelte den fälligen Elfmeter sicher zum 3:1.
Die Blau-Gelben spielten nach der Vorentscheidung befreit auf, während die Gäste nur noch eine gute Torchance zu verzeichnen hatten, die Petkovic gegen Steegmann klären konnte (79.). Eintracht gelang hingegen sogar noch der vierte Treffer: Nach einer Hereingabe von Bellarabi stand Kruppke goldrichtig und setzte den Schlusspunkt.
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