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Eintracht bis zum Anschlusstor zu passiv

Den Ball gut abgeschirmt: Omar Elabdellaoui (r.) gegen Schalkes Sead Kolasinac. Foto: SH

1. Fußball-Bundesliga: Lieberknecht-Elf verliert mit 1:3 bei Schalke 04.

Von Elmar von Cramon, 23.03.2014.

Braunschweig. Mit einer 1:3-Niederlage kehrten Eintrachts Erstliga-Fußballer gestern vom Auswärtsspiel gegen den FC Schalke 04 zurück.

Der Champions-League-Teilnehmer erzielte seine Tore zwar auf glückliche Art und Weise, kam aber zu einem völlig verdienten Erfolg. Eintracht hatte sich bis zum schmeichelhaften Anschlusstreffer zu passiv verhalten und die Gelsenkirchener äußerst selten in Bedrängnis gebracht.
Die Schalker wurden ihrer Favoritenrolle von Beginn an gerecht. Kevin-Prince Boateng zielte beim ersten Warnschuss noch über das Tor (6.). Doch als Julian Draxler von links auf Max Meyer passte und der zu Leon Goretzka weiterleitete, zog dieser ab und gab dem unglücklich aussehenden Daniel Davari das Nachsehen. Anschließend lenkte der Eintracht-Keeper einen Freistoß von Kaan Ayhan an die Querlatte.
Danach durfte sich endlich auch Schalke-Keeper Ralf Fährmann auszeichnen, der eine Hereingabe von Timo Perthel abfing (28.). Die Gastgeber waren aber weiterhin überlegen, Davari vereitelte eine Gelegenheit durch Klaas Jan Huntelaar (35.). Vor dem Seitenwechsel drückte sich die weitere Überlegenheit der Blau-Weißen noch durch Kopfballchancen von Goretzka (43.) und Huntelaar (45.) aus.
Im zweiten Durchgang setzte sich Boateng im Strafraum durch, seine Hereingabe war für Huntelaar jedoch zu scharf (49.). Schalke verstärkte nun den Druck. Lediglich Omar Elabdellaoui kam nach einem schönen Solo über die rechte Strafraumhälfte zum Abschluss (57.). Auf der anderen Seite stand erneut Davari im Mittelpunkt, der Roman Neustädters Kopfball auf der Linie parierte (63.). Schließlich münzte Schalke seine Überlegenheit doch um. Einen von Huntelaar getretenen Freistoß fälschte Mirko Boland so ab, dass Davari auf dem falschen Fuß erwischt wurde und so erneut hinter sich greifen musste. Eintrachts Jan Hochscheidt hatte noch eine gute Gelegenheit, doch Fährmann entschärfte seinen gefährlichen Heber (74.).
Eintracht gab sich jedoch nicht auf und wurde prompt belohnt: Damir Vrancic legte einen Freistoß quer, Elabdellaoui zog ab und Benjamin Kessel vollendete ins rechte untere Eck. Kurz darauf sogar die Riesenchance auf den Ausgleich, doch Elabdellaoui versagten gegen Fährmann die Nerven (83.). Mit langen Bällen versuchten die Löwen nun zum Erfolg zu kommen, doch Schalke zeigte sich konterstark: Goretzka passte zu Adam Szalai, der zunächst an Davari scheiterte, doch dann von Ermin Bicakcic angeschossen wurde und den Ball zum Endstand ins Tor abfälschte.
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