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Einserschüler im Urkunden-Gewitter

MK-Abiturient und USC-Volleyballer Moritz Wanke wurde mit dem Pierre-de-Coubertin-Schulpreis ausgezeichnet.

Von Christoph Matthies, 27.07.2011

Braunschweig. Der USC-Volleyballer Moritz Wanke durfte sich auf seiner Abitur-Entlassungsfeier mit dem Pierre-de-Coubertin-Schulpreis über eine wahrhaft olympische Ehrung freuen.

Über mangelnde Erfolge im Sport kann sich Moritz Wanke wirklich nicht beklagen. Allein im Jahr 2008 holte der Schüler des Gymnasiums Martino-Katharineum drei Titel mit drei verschiedenen Mannschaften: Deutscher Meister mit der U16 des USC Braunschweig, Bundespokalsieger mit dem niedersächsischen Landeskader und Bundessieger beim Schulwettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ mit dem Team des Martino-Katharineum. „In dem Jahr haben wir den Titelhattrick geschafft. Und danach hat man natürlich noch mehr Motivation weiterzumachen“, denkt der heute 18-Jährige gern an 2008 zurück, als er gleich drei Siegermannschaften als Kapitän zum Titel führte.
Ging es noch besser? Es ging. Nach der Wiederholung der Schulmeisterschaft im Folgejahr – das Martino-Katharineum ist nicht umsonst eine „Partnerschule des Leistungssports“ in den Disziplinen Hockey und Volleyball – reiste Moritz im Juni 2010 mit seinen MK-Volleyballern zur Schüler-Weltmeisterschaft in die chinesische Millionenstadt Baotou. „Das war ein einmaliges Erlebnis, das beste, was ich mit dem Volleyball-Sport bisher erlebt habe“, schwärmt der Zuspieler auch ein Jahr danach noch von dem professionell organisierten Turnier mit großer Eröffnungsfeier, bei dem die Braunschweiger einen respektablen zehnten Platz (von insgesamt 24 teilnehmenden Nationen) belegten.
Das Ende seiner schulischen Laufbahn geriet für den smarten Abiturienten dann zu einem regelrechten Urkunden-Gewitter. Neben einer Auszeichnung für den Jahrgangsbesten (Abiturnote 1,2) und Ehrungen für besondere Leistungen im Sport und in den Fächern Mathematik und Physik, überreichte Timo Galland, Volleyball-Trainer des Martino-Katharineum, seinem erfolgreichen Schützling auf der Abitur-Entlassungsfeier am 24. Juni die Medaille des Pierre-de-Coubertin-Schulpreises.
Benannt nach dem Begründer der modernen Olympischen Spiele, wird die Auszeichnung durch das Kultusministerium und den Landessportbund an Schüler vergeben, die durch außergewöhnliche sportliche und schulische Leistungen auf sich aufmerksam gemacht haben. „Der Pierre-de-Coubertin-Preis ist für mich auf jeden Fall etwas besonderes, zumal ich der erste Schüler des MK war, an den diese Medaille vergeben wurde“, betont der Preisträger den persönlichen Stellenwert der seltenen Auszeichnung.
Seit vergangenem Jahr steht Moritz Wanke auch als Zweitliga-Stammspieler bei den USC-Volleyballern auf dem Feld – und das soll auch in der kommenden Saison so bleiben, wenn der gebürtige Salzgitteraner in Braunschweig Maschinenbau oder Mathematik studiert. Und danach? „Außer einem dualen Studium bei der Lufthansa liebäugle ich mit einem Sportstipendium an einem College in den USA.“ Die sportlichen Erfolge dürften den talentierten Volleyballer also auch in Zukunft begleiten.
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