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Einsatz von Klepeisz ist noch ungewiss

Carlos Medlock (r.) würde etwas Entlastung im Aufbau durch Thomas Klepeisz sicher guttun. T.A.

Basketball-Bundesliga: Die Löwen empfangen am Sonntag (18 Uhr) den letztjährigen Playoff-Teilnehmer Ludwigsburg.

Von Christoph Matthies, 07.10.2016.

Braunschweig. Nach dem Heimdebakel gegen Meister Bamberg und der Niederlage in Gießen wollen es die Löwen-Basketballer am Sonntag (18 Uhr, VW-Halle) besser machen. Der Gegner, die Riesen aus Ludwigsburg, ist als Playoff-Aspirant allerdings auch ein ziemlich großes Kaliber.

Frank Menz sorgt sich besonders um die starke Defense der Süddeutschen. „Ludwigsburg ist ganz sicher eine der besten Verteidigungsmannschaften der Liga“, sagt der Löwen-Coach über das Team, dessen Trainer John Patrick sich schon vor vielen Jahren in Göttingen einen Ruf als Defensiv-Maestro erarbeitete. Damals hießen extreme Pressverteidigung und „Guard-Terror“ die Zauberworte.

Gegen das sehr physisch agierende Riesen-Team wolle man „versuchen, körperlich und auch spielerisch dagegenzuhalten“, verspricht Menz. Beim Blick auf den Kader der Ludwigsburger wird allerdings klar, dass die Barockstädter bei den Spielerverpflichtungen mehr Geld in die Hand nehmen konnten als die Braunschweiger.

Wichtigster Akteur dürfte Small Forward Alex Ruoff sein, der vorletzte Saison in Göttingen zu den vielseitigsten Spielern der BBL gehörte, bevor er in die spanische ACB nach Bilbao wechselte. In den ersten drei Partien der Riesen, von denen zwei gewonnen wurden, legte der amerikanische Topscorer (15,3 Punkte) tolle Werte und Quoten auf. Star-Potenzial hat auch Center Jack Cooley. Der Nachfolger von Rebound-Ungeheuer Jon Brockman kam aus Malaga, absolvierte vorletzte Saison aber sogar 16 Spiele für die Utah Jazz in der NBA. „Man freut sich immer auf Partien, wo man gegen Spieler mit so einer Erfahrung antritt“, sagt Löwen-Center Geoffrey Groselle über das Kräftemessen mit dem 25-jährigen US-Amerikaner.

Ungewiss ist weiterhin, ob der Österreicher Thomas Klepeisz nach überstandenem Bänderriss sein Debüt im Backcourt der Löwen feiern kann. Menz verpasste den Hoffnungen auf einen Einsatz am Donnerstag einen Dämpfer. „Er hat Anfang der Woche das erste Mal mit der Mannschaft trainiert. Es ist durchaus möglich, dass wir ihm noch eine Woche Zeit geben. Aber ich denke, in Bayreuth ist er dann so weit.“

Ein Vorteil für die Löwen dürfte dagegen sein, dass Ludwigsburg erst gestern Abend gegen die Baskets Oldenburg antreten musste.
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