Anzeige

„Einigen Spielern fehlt die Leichtigkeit“

2. Fußball-Bundesliga: Eintracht trennt sich zu Hause mit einem torlosen Unentschieden vom SC Paderborn.

Von Elmar von Cramon, 01.04.2012

Braunschweig. Auch im achten Spiel hintereinander blieb Fußball-Zweitligist Eintracht unbesiegt. Mit einem torlosen Remis beendeten die Blau-Gelben am Freitagabend die Partie gegen den SC Paderborn.

Während die Gäste im Aufstiegsrennen weiterhin auf der Stelle treten, stellte Eintracht mit dem Ausbau der Serie einen neuen Vereinsrekord auf. Sieben ungeschlagene Spiele gab es in der 2. Liga zuletzt 1992/93 (28. bis 34. Spieltag) sowie zu Beginn der aktuellen Saison (4. bis 10. Spieltag). „Wir müssen kein Trübsal blasen. Es war zu sehen, dass es schwer ist, gegen uns Tore zu schießen“, erklärte Torsten Lieberknecht nach der Partie.
Verhehlen wollte er aber auch nicht, dass er die Partie gern gewonnen hätte, einige Akteure aber auch Zeit bräuchten, um ihren Akku wieder aufzuladen: „Seit zwei Jahren spielen viele am obersten Limit. Man hat gesehen, dass dem einen oder anderen momentan die Leichtigkeit fehlt“, sagte der Eintracht-Coach, der Mirko Boland eine Verschnaufpause gönnte.
Häufig im Blickpunkt stand zu Beginn Keeper Daniel Davari, der bei Mehas Freistoß (12.), einem Brückner-Kopfball (17.) und gegen den frei vor dem Tor auftauchenden Proschwitz (22.) die Oberhand behielt. Erst nach einer halben Stunde fand Eintracht ins Spiel. Eine schöne Flanke von Ken Reichel schnappte SCP-Keeper Kruse vor Domi Kumbela aus der Luft (30.), während der Kopfball von Pierre Merkel gegen die Latte prallte (33.). Die Blau-Gelben besaßen nun mehr Spielanteile als zuvor, doch auch der SCP kam zurück: Davari musste einen weiteren Kopfball von Brückner (42.) und eine Gelegenheit von Brandy entschärfen (45.).
Die zweite Halbzeit begann mit einer dicken Chance für Eintracht: Dennis Kruppke schickte Merkel, der jedoch aus halblinker Position an Kruse scheiterte (47.). Im Gegenzug die nächste Möglichkeit für den SCP, die Kara frei vor Davari jedoch nicht verwerten konnte (48.). Ein Freistoß von Norman Theuerkauf landete über dem Tor (51.) und Domi Kumbela zielte neben den Paderborner Kasten (66.). Zwar waren die Blau-Gelben nun besser im Spiel als in der ersten Hälfte, doch zwingende Möglichkeiten blieben Mangelware. Zweimal wurde es noch gefährlich: Für die Hereingabe des eingewechselten Boland fand sich im Strafraum kein Abnehmer (75.), Kruppke erreichte in der Schlussminute eine Hereingabe von Kumbela nicht.
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.