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„Eine schwere Aufgabe gegen einen heimstarken Gegner“

Wollen auch bei Erzgebirge Aue Grund zum Jubeln haben: Die Zweitliga-Fußballer von Eintracht Braunschweig. Foto: Hübner

2. Fußball-Bundesliga: Eintracht muss heute um 13.30 Uhr bei Erzgebirge Aue antreten.

Von Elmar von Cramon, 08.11.2014.

Braunschweig. In der heutigen Begegnung der 2. Fußball-Bundesliga zwischen Erzgebirge Aue und Eintracht treffen zwei Mannschaften aufeinander, die sich im Aufwärtstrend befinden und diesen ab 13.30 Uhr im Erzgebirgsstadion bestätigen wollen.

Keines der beiden Teams musste in den vergangenen drei Ligaspielen eine Niederlage einstecken. „Wir wollen unseren Aufwärtstrend fortführen“, macht Marc Arnold deutlich, warnt aber gleichzeitig vor dem Gang ins Lößnitztal, wo der Weg unter der Regie von Neucoach Tomislav Stipic mittlerweile nach oben zeigt: „Das wird eine schwere Aufgabe gegen einen heimstarken Gegner, bei dem der neue Trainer vor allem die spielerischen Elemente verbessert hat.“
Laut Einschätzung von Eintrachts sportlichem Leiter werden sich die Blau-Gelben auf eine „intensive“ Partie einstellen, in der es darauf ankommen wird, „kompakt zu stehen und möglichst wenig zuzulassen.“
Der Aufwärtstrend hat die Blau-Gelben mittlerweile auch auf Tuchfühlung mit dem Verfolgerfeld des Relegationsranges gebracht. Entscheidender war für Arnold aber vor allem, die Distanz nach unten zu vergrößern: „Das war zuletzt sehr wichtig. Unser Ziel ist nach wie vor, eine stabile Runde zu spielen, alles andere wird man sehen.“
Der 44-Jährige sieht die Blau-Gelben nach der intensiven „englischen Woche“ jedenfalls gut für die kommenden Aufgaben gerüstet: „Die Mannschaft ist topfit und hat dies schon mit dem Finish gegen Fürth unter Beweis gestellt. Natürlich kostet so eine Woche Kraft, andererseits hat es ja auch in jedem Spiel kleinere personelle Veränderungen gegeben.“
Besonders Havard Nielsen musste in dieser Spielzeit ein großes Pensum absolvieren: Der Norweger fehlte in keinem der zwölf Punktspiele und absolvierte inklusive DFB-Pokal und Länderspielen bislang schon 18 Pflichtspiele. Ob der 21-Jährige auch heute dabei ist, wird sich wegen einer Oberschenkelprellung erst kurzfristig entscheiden. Wieder einsatzbereit sind der zuletzt erkrankte Marcel Correia sowie Saulo Decarli, für den ein Einsatz aber wahrscheinlich noch zu früh käme. Weiterhin fehlen werden die Langzeitverletzten Torsten Oehrl, Jan Washausen und Jan Hochscheidt.
Ginge es nach der Statistik, dürfte das Ergebnis wohl schon feststehen. Fünf von acht Begegnungen seit 2008 endeten 1:1, dabei zuletzt sogar viermal hintereinander. Ob Arnold mit diesem Ergebnis heute zufrieden wäre, lässt er offen: „Das kommt immer auf den Spielverlauf an, doch drei Punkte wären mir natürlich lieber.“
So könnten sie spielen: Gikiewicz - Hedenstad, Reichel, Correia (Henn), Kessel - Boland, Theuerkauf (Pfitzner) - Zuck, R. Korte - Kruppke, Nielsen (Bakenga).
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