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Eine gute Halbzeit reicht nicht gegen den Meister

Basketball-Bundesliga: Phantoms verlieren mit 67:83 gegen Bamberg.

Von Christoph Matthies, 31.12.2012.


Braunschweig. Gegen Serienmeister Bamberg zu verlieren, ist auch zu Hause keine Schande. Dennoch bleiben nach der 67:83-Heimniederlage der Phantoms-Basketballer am Sonntag Fragezeichen.

Es gibt Spieler, die den Unterschied zwischen Sieg und Niederlage machen. Eine Halbzeit lang hatten die Phantoms gegen den Tabellenführer der Basketball-Bundesliga gut mitgehalten, das 31:34 zur Pause war Zeugnis einer guten Verteidigung, die lediglich gegen Bambergs Center, Sharrod Ford und Maik Zirbes, einen schweren Stand hatte.
Im dritten Viertel erwachte dann einer der Superstars der Liga zum Leben – und machte den Unterschied. Bostjan Nachbar, slowenischer Nationalspieler mit mehr als 300 Spielen NBA-Erfahrung, war in Halbzeit eins noch völlig von der Rolle. Im dritten Viertel gelangen dem Alleskönner dann 14 Punkte, die Führung der Bamberger wuchs auf 59:46 an. Ein Rückstand, der für die Phantoms auch mental nicht mehr überwindbar schien.
Gefallen fanden die 4653 Zuschauer in der VW-Halle an diesem Abend an zwei Phantoms-Akteuren, die man schon als die „üblichen Verdächtigen“ bezeichnen könnte. Dennis Schröder (13 Punkte, drei Assists) zeigte mit seinen 19 Jahren einen frechen Spielaufbau, auch wenn nicht alles gelingen wollte (fünf Ballverluste). Vor allem aber bewies Eric Boateng mit seinem Double-Double (21 Punkte, elf Rebounds) erneut, dass er zu den effektiveren Centern der Liga gehört. Doch wo Licht ist, da ist auch Schatten. Besonders Power Forward Harding Nana bereitet derzeit Sorgen. „Nana präsentiert sich seit ungefähr drei Wochen nicht mehr so, wie wir ihn kennen“, räumt auch Headcoach Kostas Flevarakis ein, dass der Kameruner (vier Punkte, zwei Rebounds) momentan in einem Leistungsloch steckt, hofft aber, dass der „harte Arbeiter“ schon bald wieder voll auf der Höhe ist.
Ein dickes Fragezeichen steht auch hinter Thad McFadden. Der Combo-Guard, im Sommer aus Tschechien gekommen, sieht seine Einsatzzeit zunehmend schwinden, gegen Bamberg durfte er nicht mal mehr fünf Minuten ran. Ob Jermaine Anderson, am Sonntag in 20 Minuten ohne Punkte, der Spieler ist, der für die Phantoms (Tabellenplatz 15) den Unterschied machen kann, ist nach vier Partien noch nicht abschließend zu beantworten.
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