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Eine gute Basis für die Saison erarbeiten

Auftakt in die Saisonvorbereitung: Eintrachts Zweitliga-Fußballer mussten Montag eine Laufeinheit absolvieren. Foto: Hübner

2. Fußball-Bundesliga: Eintracht-Fußballer am Montag in die Vorbereitung gestartet – Trainingslager in Haßloch.

Von Elmar von Cramon, 16.06.2015.

Braunschweig. Eintrachts Zweitliga-Fußballer sind in die Vorbereitung gestartet: Nach dem obligatorischen Laktattest präsentierte sich die Mannschaft am Montagnachmittag erstmals den Fans.
Für den Rest der Woche weilt das Team dann im Rahmen eines Lauftrainingslagers im pfälzischen Haßloch, das am Samstag um 13 Uhr mit einem Testspiel gegen eine Auswahl des Heimatortes von Torsten Lieberknecht im dortigen Friedrich-Chomas-Stadion abgerundet wird.

„Der Auftakt war o. k., nun wollen wir im Lauftrainingslager eine gute Basis für die Saison erarbeiten. Im vergangenen Jahr lag der Schwerpunkt eher beim Fahrradfahren“, so Marc Arnold zum leicht unterschiedlichen Ablauf zu Trainingsbeginn, bei dem neben Emil Berggreen (mit Dänemark bei der U21-EM) und Ken Reichel (grippaler Infekt) zwei Akteure fehlten, der langzeitverletzte Torsten Oehrl aber mitwirken konnte: „Es ist sowohl für Torsten als auch für uns sehr erfreulich, dass er wieder auf dem Platz steht, auch wenn es noch ein längerer Weg für ihn wird“, so der sportliche Leiter der Blau-Gelben.
Zum Aufgalopp hatten sich auch sich die Neuzugänge Adam Matuschyk (1. FC Köln), Patrick Schönfeld (Erzgebirge Aue), Jasmin Fejzic und Phil Ofosyu-Ayeh (beide VfR Aalen) den Eintracht-Fans präsentiert: „Alle sind gut reingekommen und freuen sich auf ihre neue Herausforderung“, so der 44-Jährige, der neben Max Sauer und Julius Düker mit Marco Engelhardt, Dennis Slamar und Gerrit Holtmann (bislang U23) sowie Nico Kijewski und Mohammed Baghdadi (bislang U19) fünf weitere Nachwuchskräfte als feste Mitglieder des Profikaders begrüßen kann: „Wir sind von ihren Qualitäten überzeugt und wollen ihnen die Chance geben, sich zu beweisen. Wenn sie im Training überzeugen, können sie damit rechnen, ihre Bewährungschance zu erhalten“, macht der 44-Jährige deutlich, dass der Kaderstatus der Youngster im Optimalfall deutlich über ein bloßes „Heranführen“ hinausgehen wird.
Aktuell befinden sich die Blau-Gelben noch auf der Suche nach zwei neuen Akteuren, von denen einer wohl als Ersatz für Havard Nielsen an der Hamburger Straße aufschlagen soll, dessen Verbleib bei Eintracht eher unwahrscheinlich ist. Vorerst ist der norwegische Nationalspieler zu seinem Klub RB Salzburg zurückgekehrt: „Es gibt absolut keinen neuen Stand. Wir haben uns ausgetauscht und ein Angebot gemacht und warten weiter ab.“
Klar ist jedoch auch, dass die Blau-Gelben den Markt bereits nach Alternativen sondiert haben, von denen neben Andreas Ludwig (VfR Aalen) auch Bobby Shou Wood (1860 München) ein Kandidat sein soll.
Der in der Rückrunde an Erzgebirge Aue ausgeliehene US-Nationalspieler hatte zuletzt durch seinen 2:1-Siegtreffer im Vergleich mit der DFB-Auswahl auf sich aufmerksam gemacht und prompt das Interesse der Bundesliga-Klubs FC Ingolstadt und VfB Stuttgart geweckt: „Natürlich ist er ein interessanter Spieler, allerdings hat sein Tor gegen die Nationalmannschaft die Diskussion um ihn sehr stark angeheizt“, so Arnold über den gebürtigen Hawaiianer, der gegen Eintracht Ende April eine bärenstarke Partie abgeliefert hatte.
Auf eine neue Herausforderung darf sich unterdessen Matthias Henn freuen. Der langjährige Eintracht-Verteidiger schließt sich in den kommenden beiden Jahren dem Drittligisten Hansa Rostock an.
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