Anzeige

„Eine gefühlte Niederlage“

Fußball-Regionalliga: Eintracht muss nach Halbzeitführung noch den Ausgleich hinnehmen

Von Elmar von Cramon

Berlin. Nach der gestrigen Partie wussten die Eintracht-Kicker nicht, ob sie mit dem 2:2 bei Union Berlin zufrieden sein sollten oder nicht.

Nach einer glänzenden ersten Hälfte gegen den Tabellenführer kassierten sie kurz nach Wiederanpfiff zwei Tore und konnten am Ende noch froh sein, gegen die zwischenzeitlich stürmisch anrennenden Gastgeber nicht noch den dritten Gegentreffer hinnehmen zu müssen.
Eintracht begann gut und kam durch Marc Pfitzners Distanzschuss (3.) zur ersten guten Gelegenheit, der Ball landete jedoch knapp neben dem Union-Tor. Auf der Gegenseite hatte Eintracht Glück, dass Ramazan Yildirim kurze Zeit später einen Schuss der Unioner blocken konnte (6.). Nach knapp 20 Minuten erzielten die Blau-Gelben dann die Führung. Pfitzner fing einen Pass von Schulz im Mittelfeld ab und passte auf Danneberg; dieser ließ einen Unioner aussteigen und legte auf den völlig freistehenden Lars Fuchs ab, der den Ball mühelos im Tor unterbrachte. Gleich danach war Adrian Horn auf der Gegenseite auf dem Posten und parierte gegen Gebhardt (21.). Kurz vor der Halbzeit dann das zweite Eintracht-Tor; Dennis Kruppke nahm einen Fehlpass von Spork dankend an und passte auf Fuchs, der von der rechten Strafraumgrenze unhaltbar für Glinker zum 2:0 vollendete.
In der Halbzeit müssen die Worte von Union-Trainer Uwe Neuhaus deutlich gewesen sein, denn die Berliner kamen wie verwandelt aus der Kabine und agierten wesentlich druckvoller. Ex-Einträchtler Dustin Heun nutze eine Flanke von links und vollendete per Kopf zum Anschlusstreffer. Nur eine Minute später dann sogar der Ausgleich. Marc Pfitzner wusste sich nach seinem Ballverlust nur noch durch ein Foul im Strafraum zu helfen, so dass Union durch Gebhardt das 2:2 erzielte. Danach kamen die „Eisernen“ zu weiteren Gelegenheiten. Mattuschka (60.) und Bönig (61) zogen jeweils gefährlich von der Strafraumgrenze ab, die beiden Distanzschüsse flogen jedoch über das Tor.
„Für mich war das heute eine gefühlte Niederlage“, gab Eintracht-Trainer nach dem Spiel zu Protokoll, nahm aber auch Positives mit auf den Rückweg nach Braunschweig: „Wir haben nicht gegen irgendeine Mannschaft gespielt, dennoch muss man eine Partie mit einer 2:0-Halbzeitführung für sich entscheiden.“
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.