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„Ein unbequemer Gegner“

Rasenwechsel: Eintracht erwartet Aalen auf neuem Grün – Kumbela vor Vertragsverlängerung.

Von Elmar von Cramon, 06.02.2013.

Braunschweig. Nach dem erfolgreichen 2:1-Auswärtsauftakt in Paderborn wollen Eintrachts Zweitligafußballer auch die Heimpremiere in 2013 erfolgreich gestalten. Zu Gast im Eintracht-Stadion ist am Freitagabend ab 18 Uhr der überraschend starke Aufsteiger VfR Aalen.

Gelingt erneut ein Sieg, setzen die Blau-Gelben ihre Konkurrenten gehörig unter Zugzwang. Schon jetzt beträgt der Abstand zum vierten Rang satte 17(!) Punkte.
„Wir wollten in Paderborn für uns selbst ein Zeichen setzen, das ist uns gelungen“, blickt Torsten Lieberknecht auf das vergangene Wochenende zurück. Das knapp anmutende Ergebnis spiegelte bei weitem nicht die souveräne Art und Weise wieder, mit der die Löwen die Gastgeber vom eigenen Strafraum fernhielten: „Die Paderborner waren lediglich bei einzelnen Standards gefährlich, ansonsten haben wir unsere taktische Marschroute sehr gut umgesetzt“, so der Eintracht-Coach weiter.
Sehr gut gefiel dem 39-Jährigen dabei der Auftritt der beiden Neuzugänge: Der bislang Dauerverletzte Oliver Petersch als „interne“ Verstärkung sowie der von Manchester City ausgeliehene Omar Elabdellaoui: „Olli hat sich durch seine gute Vorbereitung eine Menge Selbstvertrauen erarbeitet, das hat man ihm angemerkt. Omar wird für uns viele solide Spiele abliefern und kein großes Leistungsgefälle zu verzeichnen haben.“
Den Gegner aus Aalen schätzt Lieberknecht nicht nur aufgrund der sehr guten Auswärtsbilanz als schwere Hürde ein. Beim 3:0-Erfolg im Hinspiel hatten die Blau-Gelben den Schwarz-Weißen deutlich ihre Grenzen aufgezeigt und einen Gala-Auftritt hingelegt : „Im Hinspiel hatten wir gute Lösungen parat. Trotzdem treffen wir auf einen unbequemen Gegner, der sich noch mit Kaiserslautern um den Relegationsplatz streiten möchte.“
Fehlen werden Björn Kluft, Dennis Kruppke, Marcel Correia (alle Reha), Gianluca Korte (Zerrung), sowie Domi Kumbela. Der Torjäger, der in Kürze einen neuen Kontrakt unterschreiben soll, sah in Paderborn die fünfte gelbe Karte: „Seine Vertragsverlängerung wäre wie die von anderen Leistungsträgern zuvor ein tolles Zeichen, ich bin optimistisch, dass es klappt“, hält sich sein Coach noch bedeckt und wartet die Trainingseindrücke der anderen Akteure ab: „Nach Domis Ausfall schlägt die Stunde für jemand anderen, so werden wir ein Stück weit unberechenbarer.“
Freuen dürfen sich die Blau-Gelben derweil über ein neues „Arbeitsfeld“: Gestern wurde der alte Stadion-Rasen abgetragen und wird bis zum Freitag-Spiel durch neuen ersetzt.
So könnte Eintracht spielen: Davari - Reichel, Dogan, Bicakcic, Bohl - Theuerkauf, Pfitzner (Zhang) - Petersch, Boland, Elabdellaoui - Ademi.
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