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Ein Spitzenspiel im Tollhaus VW-Halle

Basketball-Bundesliga: New Yorker Phantoms besiegen die Artland Dragons in einer hochklassigen Partie 94:86.

Von Sebastian Walther, 25.10.2009.

Braunschweig. Mit einer furiosen Leistung bauten die New Yorker Phantoms ihre Siegesserie in der Basketball-Bundesliga aus. Das 94:86 am Freitagabend gegen die Artland Dragons wurde mit lautstarker Begeisterung auf den Rängen quittiert.

Braunschweigs Basketballer haben ein ganz eigenes Ritual ihre Spiele zu beenden. Nach dem Schlusspfiff trifft sich die Mannschaft an der Mittellinie. Anschließend wird getanzt und gesprungen. Vier Spiele, vier Siege, vier Freudentänze: Keine andere Mannschaft ist besser in die Bundesliga-Saison gestartet.
Dass die Verlierer vom Freitag den Phantoms die Tabellenführung streitig machen, liegt am neuen Bewertungssystem, demzufolge eine Niederlage mit einem Punkt belohnt wird. Doch alle Statistik kann nicht darüber hinweg täuschen, dass die Begegnung gegen die bis dato ebenfalls ungeschlagenen Dragons zu den besten Spielen zählte, die hier in den vergangenen Jahren zu sehen war.
Temporeich, spektakulär und spielerisch intelligent starteten die Hausherren das Spitzenspiel, das passenderweise live im Deutschen Sportfernsehen übertragen wurde. Die vier Kameras kamen kaum hinterher, so rasant und passsicher lief der Ball durch die Reihen der Phantoms. Doch unter dem eigenen Korb waren sie noch zu anfällig für die schnellen Dribblings der starken Gäste und so vergrößerten die Braunschweiger ihren Vorsprung erst nach der Hereinnahme eines weiteren großen Verteidigers. Das 55:39 zum Halbzeitpfiff sorgte bei den 4060 Zuschauern dann für stehende Ovationen. Heiko Schaffartzik versenkte den Ball von der Mittellinie, obwohl noch vier Sekunden zu spielen waren.
An diesem Tag gelang eben alles im Tollhaus VW-Halle. Selbst 15 Punkte in Folge der wieder erstarkten Gäste im dritten Drittel, konnten den spürbaren Siegeswillen des Teams nicht brechen. „Wir wollen hier Großes schaffen“, versprach Brandon Thomas nach der Partie. John Allen, der sich den überzeugenden Auftritt seiner Mitspieler verletzungsbedingt noch von der Bank aus ansehen musste, machte vor allem die Freiräume, die Trainer Sebastian Machowski dem Team gestattet für den Erfolg verantwortlich. „Wir sind eine erfahrene Truppe, ganz anders als bei meinem ersten Jahr in Braunschweig.“
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