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Ein Sparringspartner vor dem ersten Finale

Freie Fahrt Richtung Endzone für Anthony Dable und Lions. Hintendran ein Spieler der Rebels, die es zu keinem Zeitpunkt schafften, als ebenbürtiger Gegner aufzutreten. Foto: Reißner

Football: Die New Yorker Lions schlagen Rebels fast mühelos mit 62:6.

Von Daniel Beutler, 13.07.2014.

Braunschweig. Leichtes Warmlaufen für die New Yorker Lions vor dem Endspiel im Big6-Turnier am Sonnabend. Mit 62:6 schlugen die Braunschweiger gestern in der Liga-Partie die Berlin Rebels.

Das hat nicht lange gedauert und es war klar, dass die Berliner nichts holen werden. Nach dem ersten Viertel lagen die Lions mit 28:0 in Front. So gab es, um etwas Spannung aufrechtzuerhalten, nur die Möglichkeit, sich ein paar Fragen zu stellen.
Schaffen es die Rebels mal in die Hälfte der Lions, fällt die 100-Punkte-Marke, kommt die Offense Line der Berliner noch aus dem Bus nach? Und vor allem: Wie präsentiert sich Quarterback James Peterson? Der US-Amerikaner trägt nächste Woche die Verantwortung, wenn es gegen die Berlin Adler um die europäische Krone im American Football geht, weil Casey Therriault nicht startberechtigt ist.
Erst mit Beginn des zweiten Viertels schickte Lions-Cheftrainer Troy Tomlin Peterson aufs Feld und ließ ihm auch die meisten der Spieler der Stammelf auf dem Platz. Was Tomlin und die 4057 Zuschauer im Eintracht-Stadion dann sahen, war eine solide Leistung von Peterson. Wie aussagekräftig das gegen einen Gegner war, der sich zwar redlich bemühte, aber bei dem nichts klappte, zeigt sicht am 19. Juli.
Der Punkteregen jedenfalls ging weiter, zur Halbzeit stand es 55:0 – womit die Frage mit der 100-Punkte-Marke weiter an Brisanz behielt. Auch in der Lions-Hälfte war bis dato noch kein Rebels-Spieler mit Ball in der Hand aufgetaucht, und der Rebels-Mannschaftsbus war nachweislich leer. Zumindest von dieser Front war nichts zu erwarten.
Aber die Lions hatten noch eine Überraschung parat. Wide Receiver Christian Bollmann begann in der zweiten Hälfte als Spielmacher, die etatmäßige Nummer drei, Mike Friese, war verhindert und nicht im Kader. Und was Bollmann zeigte, war ebenfalls solide, gespickt mit einigen spektakulären Pässen. Allerdings litt der Spielfluss der Lions zunehmend unter den vielen Wechseln.
Einen Achtungserfolg gab es aber noch für die Rebels. Gut zwei Minuten vor Ende des dritten Viertels gelang es ihnen erstmals über die Mittellinie vorzudringen. Einmal da, haben sie auch gleich einen Touchdown von den Lions spendiert bekommen. Und 100 Gegenpunkte gab es auch nicht, da hatten die Lions dann doch Mitleid.
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