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Ein Sieg soll her – auch ohne Dennis Schröder

Basketball-Bundesliga: Phantoms spielen am Sonnabend in Tübingen.

Von Christoph Matthies, 17.04.2013.

Braunschweig. Zwei Partien stehen noch aus für die Phantoms, in einer Saison, die sicher nicht als ein Ruhmesblatt der Braunschweiger Basketballgeschichte in Erinnerung bleiben wird. Am Sonnabend (20 Uhr) haben die Phantoms bei den Tigers Tübingen immerhin die Chance, dem Klassenerhalt mit einem Sieg ein großes Stück näherzukommen.

„Es ist verrückt, zwei Spieltage vor Saisonende können noch acht Teams absteigen. Das hat es in der BBL wahrscheinlich noch nie gegeben“, schildert Sportdirektor Oliver Braun die brisante Lage im Tabellenkeller. Wäre die Saison heute vorbei, müssten die Phantoms als 17. des Klassements den Gang in die ProA antreten. Doch außer Gießen, deren Abstieg bereits besiegelt ist, und den Phantoms (zwölf Siege) müssen auch Ludwigsburg, Bayreuth (beide ebenfalls zwölf Siege), Frankfurt, Bremerhaven, Trier und der Mitteldeutsche BC (je 13 Siege) noch um den Klassenerhalt bangen. Trier, Bayreuth, MBC und Bremerhaven haben allerdings noch dreimal Gelegenheit, Punkte für den Ligaverbleib zu sammeln.
Bei den Tübingern, die noch um die Playoffs kämpfen, müssen die Phantoms ausgerechnet auf ihren Topscorer und konstantesten Akteur, Aufbauspieler Dennis Schröder, verzichten. Bereits nach dem Sieg gegen Alba Berlin in der vergangenen Woche gaben die Phantoms dem frischgebackenen „Besten deutschen Nachwuchsspieler“ und „Most Improved Player“ der BBL die Erlaubnis, in die USA zu reisen, wo er sich am Sonnabend im viel beachteten „Nike Hoop Summit“ für die NBA empfehlen will. „Das war keine leichte Entscheidung“, räumt Braun ein, gibt aber auch zu verstehen, dass ein enttäuschter Schröder wohl keine große Hilfe in Tübingen gewesen wäre. Eine Woche später, im vielleicht alles entscheidenden letzten Heimspiel gegen Bremerhaven, wird Schröder wieder dabei sein.
Am Dienstag gab die Basketball-Bundesliga derweil weitere Auszeichnungen bekannt. Ulms Center John Bryant konnte seinen Titel als „Most Valuable Player“ verteidigen, Oldenburgs Sebastian Machowski, letzte Saison noch in Braunschweig, erhielt die meisten Stimmen bei der Wahl zum „Coach of the Year“. Bereits am Montag wurden Bryant und Anton Gavel (Bamberg) zum „Best Offensive Player“ beziehungsweise „Best Defensive Player“ gekürt.
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