Anzeige

Ein Sieg scheint in weiter Ferne

Basketball-Bundesliga: Die Phantoms treten morgen Abend beim Tabellenführer in Bamberg an.

Von Christoph Matthies, 03.02.2013.


Braunschweig. Nach der 70:75-Heimpleite am Mittwoch gegen Bayern München bleiben die Phantoms-Basketballer punktgleich mit den auf einem Abstiegsplatz stehenden Ludwigsburgern. Am Montag (19.30 Uhr) droht bei Serienmeister Bamberg die nächste Niederlage.

Lichtblicke und Hoffnungsschimmer gab es gegen die Bayern einige. Im dritten Viertel etwa, als die Phantoms einen Elf-Punkte-Halbzeitrückstand egalisierten, um mit ausgeglichenem Spielstand in den Schlussabschnitt zu starten. Auch die starke Leistung von Immanuel McElroy, der hinten gewohnt wachsam Nationalspieler Robin Benzing im Zaum hielt und offensiv mit 17 Punkten (vier Dreier) seine beste Partie ablieferte, machte Mut für den Rest der Saison. So sah es auch Phantoms-Headcoach Kostas Flevarakis, der den Routinier nach der Begegnung lobte und ihm noch mehr Verantwortung in der Offensive zuwies: „Ich habe mit Mac darüber gesprochen. Die Spieler in unserem Team wollen vor allem Würfe für die Mitspieler kreieren, aber irgendwer muss den Wurf dann auch nehmen. Mac kann und soll ruhig mehr werfen.“
Zu gefallen wusste in seinem ersten Auftritt im Phantoms-Dress auch Lubos Barton, der in knapp 24 Minuten auf zwölf Punkte, zwei Rebounds und zwei Ballgewinne kam. Bereits in seiner ersten Offensivaktion zeigte der tschechische Euroleague-Veteran seine Cleverness, als er sich durch die Hintertür unter den Korb schlich und ein gut getimtes Anspiel von Kapitän Nils Mittmann ganz einfach per Korbleger verwertete. „Lubos ist ein erfahrener Spieler mit viel Qualität. Die Frage ist, wann er auf dem Fitness-Level ist, den wir uns wünschen, und wann er zu 100 Prozent in das Team integriert sein wird“, urteilte Flevarakis über seinen neuen, vielseitigen Power Forward. „Er wird uns helfen, und ich erwarte, dass er von Tag zu Tag besser wird.“
Bei Serienmeister Bamberg sind die Phantoms am Montagabend krasser Außenseiter. Die Oberfranken haben in dieser Saison in eigener Halle noch keine Ligapartie verloren, seit sieben BBL-Spielen ist das Team von Chris Fleming ungeschlagen. Ihre Qualität bewiesen die Bamberger jüngst auch wieder in der Euroleague. Bei Panathinaikos Athen, einem der stärksten Klubs Europas, gingen Bostjan Nachbar und Co. am Ende mit 73:76 nur ganz knapp als Verlierer vom Parkett.
Egal wie das morgige Spiel ausgeht, wollen die Phantoms auf dem Transfermarkt wachsam bleiben. „Wir halten die Augen weiterhin offen nach Spielern, die uns helfen könnten“, möchte Coach Flevarakis einen weiteren Neuzugang nicht ausschließen. Auch das ist ein Hoffnungsschimmer in einem zähen Abstiegskampf, in dem sich auch die direkten Konkurrenten aus Frankfurt und Ludwigsburg zuletzt personell verstärkt haben.
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.