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Ein Schlussstrich als logische Konsequenz

Achmadschah Zazai. Foto: T.A.

Basketball: Zazai nicht mehr für Braunschweig.

Von Christoph Matthies, 18.06.2014.

Braunschweig. Aufbauspieler Achmadschah „Chacha“ Zazai wird in der nächsten Saison nicht mehr für Braunschweigs Basketball-Erstligisten auflaufen. Cheftrainer und Sportdirektor Raoul Korner hat sich entschieden, von der Ausstiegsoption im Zweijahresvertrag des flinken Point Guards Gebrauch zu machen.

„Wir hatten uns beide mehr erhofft“, begründet Korner die Entscheidung, die in beiderseitigem Interesse getroffen worden sei. „Ich hatte erwartet, dass von seiner Seite mehr kommt, und er, dass er bei uns eine größere Rolle hat. Insofern war es die logische Konsequenz, da jetzt einen Strich drunter zu ziehen.“

Nach nur einem Jahr in Braunschweigs BBL-Team wird Zazai, ein gebürtiger Berliner afghanischer Abstammung, in Zukunft anderswo sein Können zeigen. Mit 2,3 Punkten und 1,3 Assists pro Partie blieb der 27-Jährige, der den Amerikaner James Florence von der Bank kommend entlasten sollte, deutlich hinter den Erwartungen zurück. Ein Nachfolger ist bisher noch nicht gefunden.
„Wir reden gerade parallel mit Spielern der vergangenen Saison und verschiedenen deutschen Spielern“, verrät Korner, der die nächste Personalentscheidung bis Ende der Woche erwartet. „Fehler, die man im Sommer macht, lassen sich im Winter nur ganz schwer beheben“, betont der Sportchef die enorme Bedeutung der richtigen Kaderzusammenstellung.

Froh ist Korner derweil, dass das U19-Team der Junior Phantoms am Wochenende in Hamburg die Qualifikation für die kommende NBBL-Saison gemeistert hat. Bei einem Scheitern hätte der Kauf der obligatorischen Wildcard den Jugend-Etat zusätzlich belastet.
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