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Ein Remis, das keinem hilft

Borussia Dortmund und Bayer Leverkusen trennen sich im Verfolgerduell mit 1:1-Unentschieden.

01.02.2009 Dortmund (sid). Borussia Dortmund und Bayer Leverkusen haben im Kampf um die Teilnahme am internationalen Wettbewerb wichtige Punkte verspielt. Im Verfolgerduell der Fußball-Bundesliga trennten sich die beiden Westklubs nach einer kampfbetonten und stets unterhaltsamen Partie 1:1 (1:0).
Nur vier Tage nach dem gelungenen Jahresauftakt im Achtelfinale des DFB-Pokals gegen Energie Cottbus präsentierten sich die Leverkusener nach Anlaufproblemen in der ersten Halbzeit als echtes Spitzenteam. „Wir haben uns viele Torchancen herausgespielt, aber dann ein dummes Gegentor kassiert. Umso beindruckender war, wie wir zurückgekommen sind“, resümierte Nationaltorhüter Rene Adler.
Der Dortmunder Alexander Frei hatte in der 36. Minute seine Chance nach einem anfängerhaften Ballverlust von Lukas Sinkiewicz bei dessen erstem Bundesliga-Einsatz nach fast neunmonatiger Verletzungspause (Kreuzbandriss) zu seinem fünften Saisontreffer genutzt. Dass nach dem Wechsel, als Bayer endgültig das Regiment übernommen hatte, Patrick Helmes sein 13. Tor in der laufenden Spielzeit gelang, empfanden schließlich selbst die BVB-Fans als gerecht.
Die stark ersatzgeschwächten Borussen (ohne Dede, Kehl, Blaszczykowski, Hajnal und Hummels) blieben zwar weiterhin im eigenen Stadion und auch im vierten Duell mit Leverkusen in Folge ungeschlagen, doch der erneute Einbruch – wie schon beim 1:2 im Pokal gegen Bremen – nach der Pause gab Trainer Jürgen Klopp zu denken: „Da haben wir wieder den Glauben an unsere eigene Leistungsstärke und an unser System verloren. Aber so ist das: Wenn sich eine Mannschaft entwickelt, dann muss man auch mit dem einen oder anderen Fehlverhalten leben.“
Angesichts der jungen Mannschaft und der zahlreichen Ausfälle bat Torjäger Frei um Verständnis: „Da kann man keinen Champagner-Fußball erwarten.“ Unter dem Strich stand jedoch zumindest das siebte Heimremis, mit dem die Dortmunder weiterhin Tuchfühlung zu den Spitzenplätzen halten. Doch angesichts der kommenden Aufgaben bei Bayern München, gegen Cottbus und in Schalke hofft Klopp auf die Rückkehr der einen oder anderen genesenen Stammkraft. Leverkusen hat es nicht leichter: Die nächsten Gegner heißen Stuttgart, Hoffenheim und Hamburg.
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