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Ein Quintett, das Lust auf mehr machte

Mit viel Einsatz bei der Sache: Kyle Visser (M.) zeigte am „Phantoms Day“ eine starke Leistung. Der US-Center wechselte in diesem Sommer bereits zum dritten Mal in die Löwenstadt. Foto: Herden

Basketball: Die Phantoms gewinnen ihren ersten Heimtest mit 82:78.

Von Christoph Matthies, 03.09.2013

Braunschweig. Eine volle Tunicahalle und Basketballer in guter Frühform: Der „Phantoms-Day“ am Sonntag weckte den Hunger auf die am 3. Oktober beginnende Bundesliga-Saison.

Kyle Visser zeigte sich nach dem ersten Testspiel seiner Phantoms vor heimischem Publikum äußerst zufrieden. „Ich glaube, dass wir schon sehr gut aussahen“, konstatierte der Rückkehrer nach dem 82:78-Sieg am Sonntag gegen Ludwigsburg. „Man konnte das Talent und die Fähigkeiten sehen, die wir in diesem Team versammelt haben.“
Nach nervösem Beginn fanden die Phantoms Ende des ersten Viertels allmählich ins Spiel und gingen bis zur Halbzeit mit 44:36 in Führung. Bis auf 14 Zähler zogen die Gastgeber im zweiten Durchgang davon, ehe die Ludwigsburger das Resultat im letzten Spielabschnitt noch freundlicher gestalten konnten.
Die 782 Zuschauer in der Tunicahalle sahen ein Phantoms-Team, das viel Spielfreude ausstrahlte. Allen voran Neuzugang Isaiah Swann, der als Anführer und Punktesammler verpflichtet worden war, zeigte von Beginn an, worauf sich die Fans ab Oktober auch in der VW-Halle freuen können: Neben seinen 23 Punkten (Topscorer, 9/16 aus dem Feld) gelangen dem Shooting Guard auch fünf Assists, darunter auch der eine oder andere sehenswerte Durchstecker zu einem in der Zone lauernden „Big Man“.
Zu Harding Nana zum Beispiel, der besonders in der ersten Halbzeit auftrumpfte und auch kämpferisch überzeugte. Am Ende standen für den Kameruner ein „Double-Double“ (15 Punkte, elf Rebounds) sowie je drei Blocks und Steals zu Buche – und nicht wenige Fans rieben sich verwundert die Augen, weil sie den Power Forward dermaßen stark gar nicht in Erinnerung hatten.
Zu gefallen wussten auch Immanuel McElroy (14 Punkte), Aufbau-Neuling Achmadschah Zazai (acht Punkte und drei Assists in zwölf Minuten) und der schon erwähnte Kyle Visser, der früh in Foulnöte geriet, in nur 18 Minuten aber starke 16 Punkte und acht Rebounds auflegte. „Ich darf nicht in Foultrouble geraten. Das ist schwierig, weil ich aggressiv spielen will. Aber manchmal muss ich bei diesen Fouls einfach cleverer sein“, übte der Center, nach seiner Schulter-OP wieder ganz der Alte, auch Selbstkritik. Und empfand ansonsten ähnlich wie die meisten Phantoms-Anhänger: „Ich glaube, das wird eine ganz spannende Saison.“
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