Anzeige

Ein kniffliges Heimspiel für die Wolfsburger

Hat gute Erinnerungen an das Hinspiel: Wolfsburgs Daniel Didavi (l.). Foto: regios24/Darius Simka

1. Fußball-Bundesliga: Der VfL erwartet am Samstag die auswärtsstarken Frankfurter – Paul-Georges Ntep an St. Etienne ausgeliehen.

Von Jörg Kleinert, 19.01.2018.
 

Wolfsburg. Ein kniffliges Heimspiel liegt am Samstag (15.30 Uhr) vor Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg. Zu Gast in der Volkswagen Arena ist das Team von Eintracht Frankfurt, das 18 seiner 27 Punkte in der Fremde geholt hat. Die Erinnerungen der Wolfsburger an die Mannschaft aus der Main-Metropole sind indes gute, denn im Hinspiel siegte der VfL durch einen Treffer von Daniel Didavi mit 1:0. Apropos Didavi: Der erzielte in jedem seiner bislang vier Bundesliga-Spiele gegen die Eintracht ein Tor.

Frankfurt hat 27 Punkte auf dem Konto, Wolfsburg 20. Diese Lücke könnten die „Wölfe“ mit einem Heimsieg schließen. Die Eintracht hat hingegen die Chance, mit drei Punkten zurück auf einen internationalen Platz zu springen.

Die aktuellen Zahlen im Duell dieser beiden Kontrahenten sprechen für Wolfsburg: Gegen keinen anderen Bundesligisten ist Frankfurt aktuell so lange punktlos wie gegen den VfL (seit drei Spielen). Die „Wölfe“ verloren nur eines der vergangenen zehn Bundesliga-Spiele gegen Frankfurt. Umgekehrt ist Wolfsburg gegen kein anderes Team so lange ohne Gegentor wie gegen die Eintracht.

In dieser Saison sind die unter Trainer Niko Kovac defensiv gut sortierten Frankfurter vor allem in fremden Stadien ein unangenehm zu spielender Gegner. In der Auswärtstabelle sind die Hessen Zweiter nach den Bayern. Die Basis für den Erfolg: Auswärts hat Frankfurt mit nur sieben Gegentoren die beste Defensive. „Auswärts ist Frankfurt besonders stark. Das wird ein kampfbetontes Spiel und eine echte Aufgabe für uns werden“, ahnt VfL-Spieler Yunus Malli.

Einer, der dem VfL-Team ab sofort nicht mehr zur Verfügung steht, ist Angreifer Paul-Georges Ntep. Die Wolfsburger leihen den französischen Flügelflitzer, der im Januar 2017 für fünf Millionen Euro von Stade Rennes kam, bis zum Saisonende an den League 1-Klub AS St. Etienne aus. St. Etienne übernimmt Nteps Gehalt, dafür zahlen die Franzosen keine Leihgebühr.

Der 25 Jahre alte Offensivspieler absolvierte für die „Wölfe“ 15 Spiele in der Bundesliga sowie drei Partien im DFB-Pokal.

„Er hatte ein schweres Jahr bei uns. Er kam mit dem Wunsch auf uns zu, woanders mehr Spielpraxis zu bekommen“, kommentierte VfL-Sportdirektor Olaf Rebbe das Leihgeschäft.
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.