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„Ein Hauen und Stechen um die Kaderplätze“

3. Fußball-Liga: Spiele für Eintracht in München und in Regensburg.

Von Elmar von Cramon, 25.08.2010.

Braunschweig. Bereits zum dritten Mal in der noch jungen Spielzeit gilt es für Eintrachts Drittliga-Fußballer, eine „englische Woche“ zu bestreiten. Zuerst treffen die Blau-Gelben heute um 19 Uhr im Nachholspiel auf die U23 von Bayern München, Sonnabend um 14 Uhr werden die „Löwen“ dann vom Tabellenzweiten Jahn Regensburg zum Verfolgerduell empfangen.

Der Ärger über die jüngste Heimniederlage ist bereits verdaut: Nach nochmaligem Videostudium sah Eintracht-Coach Torsten Lieberknecht in der Partie gegen Wehen durchaus auch positive Ansätze, die ihn für die kommenden beiden Aufgaben recht optimistisch stimmen: „Wir haben eigentlich genauso begonnen, wie wir uns das vorgestellt haben. Forechecking, aggressives Auftreten, dem Gegner keine Luft zum Atmen lassen“, zählt der 37-Jährige auf.
Aus verschiedenen Gründen sei die Partie aber „gekippt“. Zum einen fehlte den Angriffsbemühungen die „Wucht“, doch auch der teils zu einfallslose Spielaufbau und diverse Fehlentscheidungen des Schiedsrichters Seidel waren mitentscheidend: „Er hat es in einigen Situationen nicht so gut mit uns gemeint“, drückte sich Lieberknecht angesichts mehrerer gravierender spielentscheidender Fehler des Referees eher vorsichtig aus.
Bei Bayern München und in Regensburg soll nun wieder gepunktet werden. Zwei schwere Aufgaben gegen ganz unterschiedliche Gegner stehen laut Lieberknecht bevor: „Während Bayern eher über eine spielstarke Mannschaft verfügt, ist Jahn Regensburg robust und eingespielt. Die Mannschaft musste, ähnlich wie wir, keinen großen Umbruch vornehmen.“
Nachdem der Ex-Profi zuletzt fünfmal dieselbe Anfangsformation ins Rennen geschickt hatte, könnte es nun zu Änderungen kommen. Einige Akteure wie Norman Theuerkauf, Pascal Gos, Jan Washausen und Patrick Amrhein halfen in der U23 mit, den Teilerfolg gegen Topfavorit RB Leipzig zu sichern und stehen nun auf dem Sprung in den Drittliga-Kader: „Sie haben sich eher näher ran- als weiter weggespielt“, erklärt Lieberknecht.
Auch der wiedergenesene Mehmet-Ali Tozlu steht wieder zur Verfügung, sodass es laut Lieberknecht ein „Hauen und Stechen“ um die Kaderplätze geben wird, da nur Kragl (Grippe) ausfällt.
So könnte Eintracht spielen: Petkovic – Reichel (Theuerkauf), Dogan, Henn, Fuchs – Boland, Vrancic, Pfitzner, Bellarabi – Kruppke, Kumbela (Calamita).
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