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„Ein ernstzunehmender Gegner“

2. Fußball-Bundesliga: Eintracht erwartet am Freitag (18 Uhr) im Stadion den FSV Frankfurt.

Von Elmar von Cramon, 14.03.2012.


Braunschweig. Fünf Spiele ohne Niederlage sorgten bei den Fans von Fußball-Zweitligist Eintracht Braunschweig zuletzt für zufriedene Gesichter. Freitag dürfen sich die Anhänger der Blau-Gelben zudem auf ein Flutlichtspiel freuen, wenn um 18 Uhr der FSV Frankfurt mit Ex-Löwenchef Benno Möhlmann an der Hamburger Straße gastiert.

„Wir haben in Cottbus zwei Punkte liegenlassen“, ist Torsten Lieberknecht mit dem 1:1 nach alleiniger Betrachtung des Spielverlaufs unzufrieden. Die mit vielen ehemaligen Bundesligaakteuren gespickte Energie-Elf ließ sich von den Blau-Gelben teilweise an die Wand spielen, die Löwen vergaßen dabei aber das Toreschießen. Lediglich Ermin Bicakcic war vor dem Ausgleich erfolgreich: „Ermin liefert unglaublich starke Leistungen ab, dabei war das erst sein sechstes Zweitligaspiel“, lobt Lieberknecht.
Den Lern- und Entwicklungsprozess seines Teams, das Viertjüngste aller Zweitligamannschaften, möchte der 38-Jährige dementsprechend auch als Maßstab für die gezeigten Leistungen angewandt wissen. Für den Rest der Saison warnt der 38-Jährige vor einer übertriebenen Erwartungshaltung: „Wir sind immer noch ein Aufsteiger und dürfen nicht vergessen, dass wir oft gegen hochkarätige Mannschaften antreten. Gelingt es uns, diese Teams spielerisch zu übertreffen, ist das eine Riesensache. Das darf aber nicht in jeder Partie erwartet werden.“
Auch der Freitags-Gegner FSV Frankfurt verfügt über einen erfahrenen Kader, konnte in dieser Spielzeit aber eher selten überzeugen: „Ein sehr ernstzunehmender Kontrahent, der sich nach der Winterpause zum positiven gewandelt hat“, weiß Lieberknecht. Zuletzt gelang der personell verstärkten Mannschaft vom Bornheimer Hang ein 3:1-Erfolg gegen den TSV 1860 München.
Der Eintracht-Coach setzt gegen die Schwarz-Blauen auf den Überraschungsfaktor: „Bei uns kann man nie sicher sein, wie wir auflaufen. Mehrere Systeme sind denkbar, außerdem stehen fast alle Akteure zur Verfügung.“ Lediglich auf Steffen Bohl, Matthias Henn und Benjamin Kessel (alle Reha) müssen die Blau-Gelben am Freitag verzichten. Noch kein Thema ist Marcel Correia, der zwar im Übungsbetrieb steht, aber langsam aufgebaut werden soll: „Wir dürfen da nichts überstürzen, Marcel kommt erst zum Einsatz, wenn er zu hundert Prozent topfit ist“, gibt sich Lieberknecht abwartend.
So könnten sie spielen: Davari - Reichel, Dogan, Bicakcic, Washausen - Theuerkauf - Boland, Vrancic, Reinhardt - Kumbela, Kruppke.
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