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Ein Blau-Gelber durch und durch

Seit einem Vierteljahrhundert begleitet Reinhard Bremer (rechts) die Spiele von Eintrachts Hockeydamen als Teambetreuer. In seiner Freizeit geht er auch gern zu den Fußballern. Foto: Ammerpohl

Hockey: Schon seit 25 Jahren betreut Reinhard Bremer die Bundesliga-Damen der Eintracht.

Von Christoph Matthies, 08.01.2016.

Braunschweig. Am heutigen Samstag (13.30 Uhr, Alte Waage) starten die Hockey-Damen der Eintracht gegen den UHC Hamburg in den Schlussspurt der Hallensaison. Mit dabei sein wird auch Reinhard Bremer, der die Blau-Gelben schon seit 25 Jahren als Teambetreuer begleitet. Zu Beginn der Saison wurde der
56-Jährige deshalb für sein Jubiläum von der Mannschaft geehrt.

„Ich kriege jetzt noch Gänsehaut, wenn ich daran denke“, sagt Bremer über die Bildergalerie aus 25 Jahren, die ihm von seinen Löwinnen als Geschenk (neben einer Eintracht-Jacke) überreicht wurde. Im Jahr 1990 übernahm er die Funktion als Teambetreuer, die er seit vielen Jahren gemeinsam mit Christian Bethke ausfüllt. Eine Zusammenarbeit, die hervorragend funktioniert, wie er betont.

Als Betreuer kümmern sich Bremer und Bethke um die Dinge, die nicht unmittelbar mit dem Sportlichen zu tun haben: Spielberichtsbögen ausfüllen, die Beschaffung von Fahrzeugen, Hotelbuchungen, oder auch die Bereitstellung von Getränken. „Alles, was mit der Organisation zu tun hat“, sagt Bremer.

In dem Vierteljahrhundert, seit der Industriekaufmann die Betreuung der Eintracht-Damen übernommen hat, hat sich einiges verändert. Den größten Unterschied hat Bremer in der Kommunikation ausgemacht. Früher musste er alle Eltern der Spielerinnen anrufen, wenn sich etwa eine Trainingszeit veränderte. „Heute braucht es nur einen Klick bei WhatsApp, und alle wissen Bescheid. Das ist eine irre Erleichterung“, weiß der Betreuer die technischen Segnungen des Informationszeitalters zu schätzen.

Neben dem Hockey hat Bremer weitere Leidenschaften. Polit-Kabarett etwa, das er sich gern live ansieht. Vor allem aber die Eintracht-Fußballer, die er nicht nur an der Hamburger Straße besucht, sondern, wenn möglich, auch bei Auswärtsspielen begleitet. Terminüberschneidungen mit seinen Hockey-Damen wird es dabei auch weiterhin geben: An Ruhestand hat Bremer nämlich noch keinen Gedanken verschwendet.
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