Anzeige

Eigentore bringen Sieg

3. Fußball-Liga: Eintracht bezwingt den Wuppertaler SV mit 2:1

Von Elmar von Cramon

Braunschweig. Einen wichtigen Heimerfolg fuhren die Drittligafußballer von Eintracht gestern ein. In einer kampfbetonten Partie bezwangen sie den Wuppertaler SV mit 2:1.

Trainer Torsten Lieberknecht sprach nach der Partie von einem „Schweinespiel“ und war mit seinem Team zufrieden: „Wir wussten, dass sich zwei Mannschaften gegenüberstehen, die fighten. Ich bin froh, dass wir nach stürmischem Beginn drei Punkte geholt haben.“
Bereits in der Anfangsphase machte Eintracht Druck. Die erste Chance besaß Marcel Schied, der frei vor Wuppertals Keeper Maly scheiterte (7.). Im Gegenzug waren die Gäste dran; nach einem Fehler von Reichel kam Reichwein zum Schuss, scheiterte jedoch an Eintracht-Torhüter Jasmin Fejzic (8.). Auch danach besaß Wuppertal noch weitere gute Möglichkeiten. Bei Lejans 16-Meter-Schuss (20.) war Fejzic erneut auf dem Posten, Jerat traf mit seinem Freistoß die Latte (29.).
Dann die Eintracht-Führung: Christian Lenzes Freistoß verlängerte der von Fait-Florian Banser bedrängte Reichwein ins eigene Tor. Kurz danach bereits der zweite Eintracht-Treffer: Eine Ecke verlängerte Jan Schanda in den Fünfmeterraum, wo Banser den Wuppertaler Schup durch seinen Einsatz förmlich zu einem Eigentor „zwang“. Der schwache Schiedsrichter Steinberg ahndete Bansers Foulspiel jedoch nicht und erkannte den Treffer an. Kurz vor der Pause stand erneut Fejzic im Mittelpunkt und rettete nacheinander gegen Erfen (40.) und Lorenzon (41.). Beim anschließenden Eckball war er jedoch machtlos gegen Stuckmanns Kopfball, der von der Eintracht-Abwehr völlig alleingelassen worden war.
Nach der Pause machten die Wuppertaler weiter Druck und kamen zu weiteren guten Gelegenheiten. Zunächst klärte Fejzic gegen Damm zur Ecke (55.), und im Anschluss schoss Reichwein freistehend über das Tor (58.). Auch Kosta Rodrigues traf nach einem schönen Solo das Tor ebensowenig (65.) wie Marcel Schied, dessen Heber (67.) sein Ziel verfehlte. Die Partie wurde mit fortdauernder Spielzeit ruppiger. Immer wieder versuchten sich die Gäste durch überhartes Einsteigen Vorteile zu verschaffen. Ein völlig unmotiviertes Nachtreten von Jerat bestrafte der Schiedsrichter mit der Gelb-Roten Karte (75.).
In der Schlussphase versuchten die Wuppertaler weiter Druck zu machen, für Eintracht ergaben sich dadurch immer wieder Konterchancen. Nach einem guten Zuspiel von Marc Pfitzner auf den eingewechselten Jan Washausen klärte die Gästeabwehr (83.), Schieds Schuss konnte Maly abwehren (84.). Die letzte Chance des Spiels hatte erneut Schied, der nach gutem Pass von Washausen Maly ausspielen konnte, jedoch nur das Außennetz traf.
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.