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„Edel-Aufsteiger“ mit vielen klangvollen Namen

Basketball: Phantoms empfangen heute um 19.30 Uhr den FC Bayern.

Von Christoph Matthies, 11.04.2012.


Braunschweig. Mit einem Sieg gegen Bayern München würden die Phantoms-Basketballer einen gewaltigen Schritt in Richtung Playoff-Teilnahme machen. Am heutigen Mittwoch (19.30 Uhr) ist der Aufsteiger von der Isar zu Gast in der Volkswagenhalle.

Fünf Spiele vor dem Ende der regulären Saison haben die auf Tabellenplatz sieben liegenden Braunschweiger eine gute Ausgangsposition für das Erreichen der Meisterrunde. Die neuntplatzierten Skyliners Frankfurt, Anführer des Verfolgerfeldes im Playoff-Rennen, haben bereits zwei Niederlagen mehr auf dem Konto als die Phantoms. Das Restprogramm, das Immanuel McElroy und Co. zu bestreiten haben, hat es allerdings in sich: In die VW-Halle kommen nach den Münchenern noch Bonn und Oldenburg, auswärts warten mit Quakenbrück (Sonnabend, 20 Uhr) und Alba Berlin zwei Teams aus dem Spitzenquartett.
Kultklub Bayern München, im BBL-Klassement direkt vor den Phantoms, reist mit einigen klangvollen Namen an die Oker. „Mit den Bayern kommt kein normaler Aufsteiger zu uns, das ist klar“, weiß Phantoms-Coach Sebastian Machowski um die besondere Situation bei den Münchenern, die bereits in ihrer ersten Saison in Deutschlands Eliteklasse oben angreifen wollen. Hilfreich ist dabei der beachtliche Gesamtetat, den das Fachmagazin Big auf rund acht Millionen Euro bezifferte. Damit wären die Bayern wie schon im Fußball auch im Basketball Ligakrösus.
Cheftrainer bei den Süddeutschen ist kein Geringerer als Titelsammler Dirk Bauermann, der bis Sommer 2011 die deutsche Nationalmannschaft trainierte. Mit Steffen Hamann, Demond Greene, Jan-Hendrik Jagla, Robin Benzing und Philipp Schwethelm versammelte Bauermann dann auch gleich eine Handvoll aktueller und ehemaliger Auswahlspieler um sich. Herausragender Mannschaftsteil des Tabellensechsten ist allerdings die Centerposition, wo das bärenstarke Tandem aus Chevon Troutman und Jared Homan mit der nötigen Physis zu Werke geht.
Für „Alarmstufe Rot“ von außen sorgen dagegen die Scharfschützen Je‘Kel Foster und Jonathan Wallace, die beide mehr als 40 Prozent ihrer Dreierversuche im gegnerischen Korb versenken. Gerade an Wallace haben die Braunschweiger bittere Erinnerungen: Bei der knappen 87:90-Hinspielniederlage schenkte der US-Boy ihnen 25 Punkte ein.
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