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Durststrecke vor und nach der Pause führt ins Debakel

Basketball-Bundesliga: Die Phantoms verlieren beim Mitteldeutschen BC mit 58:92 (32:42).

Von Christoph Matthies, 03.03.2013

Braunschweig. Es sollte der fünfte Bundesliga-Sieg in Folge werden und geriet stattdessen zur peinlichen Schlappe: Beim Mitteldeutschen BC kamen die Phantoms-Basketballer gestern Abend mit 58:92 (32:42) unter die Räder.

MBC gegen Phantoms: Das Duell verhieß ein Dreierfeuerwerk, trafen hier doch die Teams mit den meisten Distanzversuchen der Saison aufeinander. Die Braunschweiger hielten sich zunächst allerdings nicht an das Drehbuch der Begegnung. Nach den ersten zehn Minuten hatten die Flevarakis-Schützlinge nur einen Dreipunktewurf auf den Korb abgefeuert – die Gastgeber schon ein ganzes Dutzend. Mit fünf Zählern (16:21) lagen die Phantoms zu diesem Zeitpunkt zurück.
Ausgerechnet Lubos Barton brachte im zweiten Viertel den Distanzwurf zurück in das Braunschweiger Spiel. Nach 40 Sekunden traf der Tscheche, der zuletzt mit einer schweren Wurfkrise zu kämpfen hatte, seinen ersten Schuss von „Downtown“ zum Ausgleich, keine zwei Minuten später versenkte Barton einen weiteren Dreier (27:28). Doch die „Wölfe“ ließen sich nicht beirren, nutzten weiterhin die Breite des Feldes und profitierten von der behäbigen Phantoms-Verteidigung, die viele offene Würfe zuließ. Seine Halbzeitführung von zehn Punkten hatte der Aufsteiger vor allem einer starken Distanzquote zu verdanken (10/19, 53 Prozent). Eine 15:2-Serie vor der Pause bereitete die rund 50 mitgereisten Phantoms-Anhänger bereits auf noch Schlimmeres vor.
Nach dem Seitenwechsel war die Partie dann schnell entschieden, nichts ging mehr bei den konsterniert wirkenden Gästen. Ein 16:0-Lauf des immer noch sagenhaft treffenden Heimteams bedeutete rund vier Minuten vor Beginn des Schlussviertels die 58:32-Führung. Ein Rückstand, von dem sich die Phantoms, denen im dritten Durchgang nur vier magere Pünktchen gelungen waren, nicht mehr erholten. Im Gegenteil, bis auf 40 Zähler wuchs die MBC-Führung an. Das Schlussresultat war aus Phantoms-Sicht fast schmeichelhaft. Stattliche 17 von 34 Dreierversuchen des MBC hatten am Ende ihr Ziel gefunden, auch im Rebound hatten sich die Phantoms den Schneid abkaufen lassen (22:43).
Für die Phantoms punkteten: Schröder 11, McElroy 10, Barton 10, Pigram 7, Anderson 6, Boateng 6, Schneiders 4, Nana 4.
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