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Duell hat einen besonderen Reiz

2. Fußball-Bundesliga: Eintracht erwartet Donnerstag (20.30 Uhr) im Stadion Dynamo Dresden.

Von Elmar von Cramon, 27.03.2013.

Braunschweig. Die Länderspielpause wurde von Eintrachts Zweitliga-Fußballern intensiv genutzt: Vor dem Heimspiel am Donnerstag gegen Dynamo Dresden (Anstoß 20.30 Uhr) hatten die Blau-Gelben statt eines Freundschaftsspiels einige Trainingseinheiten der härteren Gangart zu überstehen, um auch das letzte Saisonviertel erfolgreich zu gestalten.

„Die Spieler haben schon gemerkt, dass Einheiten mit Ball mehr Spaß machen als Intervalltraining. Trotzdem war es sinnvoll, in dieser Phase der Saison noch mal an die Grenze zu gehen“, erklärt Torsten Lieberknecht. Der Eintracht-Coach bescheinigte seinem Team dann auch, „sehr gut mitgezogen zu haben“, ärgerte sich jedoch über die immer noch anhaltenden winterlichen Bedingungen und die gefrorenen Trainingsplätze: „Das Wetter nervt. Auch wenn von der Stadt alles versucht wird, muss man zu dem Schluss kommen, dass wir in Sachen Trainingsbedingungen im Winter nicht optimal aufgestellt sind.“
Ganz andere Sorgen haben die abstiegsgefährdeten Gäste: Nach drei unbesiegten Spielen blieben die Sachsen zuletzt zweimal sieglos und müssen um den Klassenerhalt bangen, der durch die „Nebengeräusche“ außerhalb des grünen Rasens sicherlich nicht leichter wird. Lieberknecht stellt derweil klar, dass er die Anreise der Dresdner Fans zum Spiel ausdrücklich begrüßt „Ich freue mich, dass die Dynamo-Fans mit dabei sind. Das gehört einfach zum Fußball dazu, außerdem haben sie sich hier immer gut benommen.“
In sportlicher Hinsicht sieht der 39-Jährige der Partie optimistisch entgegen, auch wenn die Dresdner im Vorjahr siegreich waren: „Das Duell zweier solcher Traditionsklubs hat immer einen besonderen Reiz. Wir wollen unter Beweis stellen, dass Braunschweig in dieser Spielzeit kein gutes Pflaster für Dynamo ist.“
Wieder zur Verfügung steht Marc Pfitzner, der in Bochum wegen der fünften Gelben Karte pausieren musste. Die Langzeitverletzten Dennis Kruppke und Ken Reichel absolvieren erfolgreich ihre Reha, fallen aber weiterhin aus. Unterdessen hofft der Eintracht-Coach, dass sich bei den Nationalspielern im Eintracht-Team die Reisestrapazen nicht negativ auf die Vorbereitung auf das Dresden-Spiel auswirken. Sowohl Randy-Edwini Bonsu (beim 0:2 Kanadas gegen Weißrussland) als auch Omar Elabdellaoui (beim 1:4 der norwegischen U21 gegen die Niederlande) wurden vorzeitig ausgewechselt und machten sich gestern auf den Heimweg. Erst heute reist Daniel Davari zurück, nachdem er für den Iran im Kader für das Asia-Cup-Qualifikationsmatch in Kuweit gestanden hatte.
So könnte Eintracht spielen: Davari - Bohl, Dogan, Bicakcic, Kessel (Correia) - Boland, Theuerkauf, Vrancic, Elabdellaoui (R. Korte) - Kumbela, Ademi.
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