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Duell der Traditionsvereine

Fußball: Eintracht erwartet am Freitag Kaiserslautern zum Pokalmatch

Von Elmar von Cramon, 29.07.2009

Braunschweig. Mit großer Spannung fiebert das Eintracht-Umfeld der DFB-Pokal-Erstrundenpartie gegen den 1. FC Kaiserslautern am Freitag (Anstoß um 20.30 Uhr) im Stadion entgegen. Auch wenn das Losglück den Braunschweigern keinen Erstligisten bescherte, ist man an der Hamburger Straße sehr zufrieden mit der Auslosung.

„Das ist ein Duell zweier Traditionsvereine, was einige Zuschauer anziehen wird“, erklärt Torsten Lieberknecht. Der gebürtige Pfälzer hatte beim überraschenden 4:1-Erfolg im August 2003 gegen Lautern erstmals das „Löwen“-Trikot getragen und die Pokalsensation miterlebt: „Der Pokal hat seine eigenen Gesetze, das haben die Lauterer damals erfahren müssen.“ Allerdings sei eine Überraschung diesmal nur möglich, wenn es gelingt, über sich hinauszuwachsen: „Um zu gewinnen, brauchen wir Freitag eine außergewöhnliche Leistung.“
Als kleinen Vorteil kann Eintracht die Tatsache für sich verbuchen, schon zweimal in Punktspielen zum Einsatz gewesen zu sein, während der FCK am Freitag zum ersten Mal in der neuen Spielzeit ein Pflichtspiel bestreitet: „Ich sehe die englische Woche deshalb positiv.“ Akribisch wird sich bei Eintracht auf die Partie vorbereitet: „Jeder Spieler wird wissen, mit wem er es auf welcher Position zu tun bekommt“, sagt der Eintracht-Trainer. Neben seiner eigenen Karriere bei den „Roten Teufeln“ trugen auch schon Co-Trainer Jürgen Rische und Abwehrspieler Matthias Henn das Trikot des FCK und sind bestens über Stärken und Schwächen des Gegners informiert.
Nicht zum Einsatz kommen wird Motivationshilfe in Form von DVD-Material von vorangegangenen DFB-Pokal-Erfolgen Eintrachts aus den vergangenen Jahren. „Es ist meinen Jungs nicht verborgen, dass hier sensationelle Pokalspiele stattgefunden haben“, nimmt Lieberknecht Bezug auf die Pokalsiege Eintrachts, die neben dem FCK auch Hannover 96, Hertha BSC und Borussia Dortmund an der Hamburger Straße in den vergangenen Jahren aus dem Wettbewerb kegeln konnten und fügt hinzu: „Wer gegen so einen Gegner nicht motiviert ist, dem ist sowieso nicht mehr zu helfen.“
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