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Duell der Tabellennachbarn

Bekam ein Lob von seinem Trainer: Eintrachts Maximilian Sauer. Foto: Susanne Hübner

2. Fußball-Bundesliga: Eintracht tritt am Sonntag (13.30 Uhr) beim FSV Frankfurt an.

Von Elmar von Cramon, 11.09.2015.

Braunschweig. Siegreich präsentierte sich Fußball-Zweitligist Eintracht Braunschweig in den vergangenen beiden Spielen und möchte sich am liebsten auch in der Partie gegen den FSV Frankfurt (Sonntag 13.30 Uhr) schadlos halten. Beim Auswärtsspiel gegen den Tabellennachbarn treffen die Löwen dabei auf einen Gegner, der nach umfangreichen personellen Veränderungen langsam in die Spur zu finden scheint.

„In der Länderspielpause ging es darum, den Rhythmus aufrechtzuerhalten“, erklärt Torsten Lieberknecht vor der Partie und fordert nun, wieder den „Punktspielcharakter anzunehmen“.
Der Eintracht-Trainer konnte der kleinen Pause nicht nur aufgrund von zwei erfolgreich bestrittenen Tests gegen Gifhorn und Halberstadt durchaus Positives abgewinnen: „Die Jungs haben sich nicht nur im Training, sondern auch mental gut auf die Aufgabe am Sonntag vorbereitet.“ Zudem biete die Pause einigen seiner Akteure die Möglichkeit, „Kräfte“ zu sammeln, während andere, wie Salim Khelifi (U21-Länderspiel mit der Schweiz), die Möglichkeit bekämen, sich international zu zeigen.
„Frankfurt hat sich zuletzt mit großem Selbstbewusstsein präsentiert“, warnt er nun vor der nächsten Herausforderung und stellt der Mannschaft von Tomas Oral ein gutes Zeugnis aus. „Sie ist sehr diszipliniert aufgetreten, hat aber trotzdem Akteure mit Spielwitz in ihren Reihen“.
Mit Oral hatte er 2010 die Schulbank zur Fußballlehrer-Prüfung gedrückt und lobt den 42-Jährigen: „Er ist ein mehr als pfiffiger Trainer, der in der Lage ist, interessante Mannschaften zusammenzustellen.“ Hierfür spreche laut Lieberknecht auch die Tatsache, dass sich im Kader des Erstliga-Aufsteigers FC Ingolstadt noch immer Akteure befänden, die Oral während seiner Dienstzeit in die Stadt gelotst hatte.
Lieberknecht selbst hatte angesichts zweier Siege in den vergangenen Spielen ebenfalls ein gutes Händchen in Sachen Personal, wie am Beispiel von Maximilian Sauer deutlich wird, der beim 6:0 gegen den Karlsruher SC neben seinen Defensiv- auch seine Offensivqualitäten unter Beweis stellen konnte: „Er findet die passenden Abnehmer, das spricht für seine Qualitäten“, so Lieberknecht angesichts der beiden Torvorlagen des Youngsters.
Während die zuletzt guten Leistungen von Salim Khelifi ein weiteres positives Beispiel für die Entwicklung von jungen Spielern bei den Blau-Gelben darstellt, hat Neuzugang Mads Hvilsom noch Nachholbedarf: „Für ihn ist in Braunschweig alles größer und das Training intensiver, er braucht noch Zeit“, fordert Lieberknecht Geduld mit dem Dänen. Dieser hat es wegen der geballten Offensivpower der Blau-Gelben in den vergangenen beiden Spielen momentan schwer, auf sich aufmerksam zu machen, ganz im Gegensatz zu Landsmann Emil Berggreen, der nach seiner Zahn-OP für die Partie wieder zur Verfügung steht.
Nicht mit dabei sind hingegen Phil Ofosu-Ayeh (Trainingsrückstand) und Hendrick Zuck, der sich unter der Woche einen grippalen Infekt zugezogen hat. So könnten sie spielen: Gikiewicz - Baffo, Decarli, Correia - Reichel, Boland, Matuschyk, Sauer - Hochscheidt, Khelifi (Omladic) - Berggreen (Ademi).
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