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Dribbling im Ungewissen

nB-Serie stellt die Basketballer vor: Brandon Thomas möchte bleiben.

Braunschweig (sewa), 18.11.2009.

Mit ihm tauschen, das will wohl keiner der Spieler im Kader der New Yorker Phantoms. Am 23. November endet der Vertrag von Brandon Thomas in Braunschweig.

Fast schon schüchtern, auf jeden Fall vorsichtig, tastet Thomas sich in das Gespräch. Es ist sein erstes Jahr in Deutschland, der 25-jährige US-Amerikaner wirkt deutlich jünger. Zumindest abseits der Halle. Auf dem Parkett ist Thomas bereits nach wenigen Bundesligaspielen Leitfigur, Führungsspieler, verlässlich und treffsicher, kurzum: eine Bereicherung für den Kader.
Unterschrieben hatte er für diese Saison eigentlich in Göttingen, nach einem Probetraining in Braunschweig. Als sich bei den Phantoms eine längere Verletzungspause von John Allen abzeichnete, erinnerten sie sich an den vielversprechenden Amerikaner, der kurz zuvor seinen Vertrag wieder aufgelöst hatte.
Thomas sagt, er brauche das Vertrauen des Trainers, ein stabiles Umfeld innerhalb der Mannschaft, das Gefühl, angenommen zu werden. „Das ging mir hier vom ersten Tag an so, und durch die Siege zu Saisonbeginn läuft es umso harmonischer.“
Thomas sagt aber auch, dass es schon eine seltsame Situation sei, dass er nicht mehr machen könne, als gut zu trainieren und im Spiel sein Bestes zu geben. Und dass der Verein noch nicht mit ihm gesprochen habe, wie es denn nun weitergehe.
Kürzlich ist John Allen wieder in das Mannschaftstraining eingestiegen. Brandon Thomas sagt, er könnte sich auch vorstellen, mit ihm zusammen zu spielen. Er würde gern in Braunschweig bleiben.
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