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Dreierfeuerwerk bringt den Sieg

Basketball-Bundesliga: Treffsichere Phantoms schlagen Liga-Spitzenreiter Bayreuth mit 100:69.

Von Christoph Matthies, 21.10.2012

Braunschweig. Endlich der erste Heimsieg: Mit einer tollen Leistung vor allem in der ersten Halbzeit meldeten sich die Phantoms in der Basketball-Bundesliga zurück. Gegen Tabellenführer Bayreuth gelang ein überraschend deutlicher 100:69 (51:37)-Erfolg.

Die zwei Gesichter der New Yorker Phantoms: Nach einer unheimlich schwachen Heimpartie vor einer Woche gegen Bonn zeigten sich die Braunschweiger vor nur 2253 Zuschauern in der Volkswagenhalle von ihrer besten Seite. Das in allen Mannschaftsteilen wie verwandelt auftretende Team von Headcoach Kostas Flevarakis überrollte die mit vier Siegen in die Saison gestarteten Franken, die kurzfristig auf ihren grippekranken Aufbau Bryan Bailey verzichten mussten. Besonders von der Dreipunktelinie gelang dem Gastgeber an diesem Tag fast alles (18/27,67 Prozent).
Von Beginn an zeigten die Phantoms ein schönes Teamspiel. Der Ball wanderte schnell durch die Reihen und fand außen immer wieder dankbare Abnehmer. Zur Halbzeit waren fast schon unheimliche elf von 15 Dreiern im Bayreuther Korb eingeschlagen, Dennis Schröder und Thad McFadden hatten jeweils drei Distanzwürfe ohne Fehlversuch im Netz untergebracht.
Defensiv standen die Braunschweiger sicher, zwangen den Gast zu schwierigen Würfen und erzielten zudem immer wieder Ballgewinne. Die Führung hätte sogar höher ausfallen können, hätten die Phantoms beim Defensivrebound nicht häufig das Nachsehen gehabt. Zudem trafen die Franken gleich drei Distanzwürfe erst mit Ablauf der Wurf-Uhr und der Halbzeitsirene.
Verbessert zeigten sich die Phantoms auch am Brett, wo Nick Schneiders mit seinen Krakenarmen Würfe blockte und vorne besser als zuletzt in Szene gesetzt wurde, etwa als er ein Alley-Oop-Anspiel von Schröder per Dunk durch die Reuse donnerte.
Nach einer 14-Punkte-Halbzeitführung wurde es nach der Pause richtig deutlich, Casey Mitchells Treffer zum 82:60 nach 30 Minuten bedeutete schon die Vorentscheidung. Robert Kulawicks 100:67 war das Ausrufezeichen hinter einer tollen Partie. „Braunschweig hat extrem gut geworfen und auch gut verteidigte Würfe getroffen“, zollte Ex-Phantom Jason Cain, der eine solide Leistung und zwölf Punkte im Gäste-Dress ablieferte, den gestern zu starken Braunschweigern Respekt.
Für die Phantoms punkteten: Mitchell 23, Schröder 16, Kulawick 14, McFadden 12, McElroy 10, Boateng 7, Schneiders 6, Nana 6, Davis 6.
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