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Drei Punkte als Etappenziel

Will mit den Blau-Gelben drei Punkte gegen Sandhausen holen: Eintrachts Nik Omladic. Foto: SH

2. Fußball-Bundesliga: Eintracht erwartet Sandhausen – Lieberknecht lobt Trainerkollege Kocak.

Von Elmar von Cramon, 16.09.2016.

Braunschweig. Das Heimspiel am Samstag gegen den SV Sandhausen (Anstoß 13 Uhr) bildet den Auftakt zur englischen Woche, die nach dem Auswärtsmatch beim VfB Stuttgart (Dienstag, 17.30 Uhr) vor heimischem Publikum gegen Fortuna Düsseldorf (Freitag, 18.30 Uhr) endet. Zeigen sich Eintrachts Zweitliga-Fußballer wie bisher in bestechender Form, könnte der Vorsprung auf die Konkurrenz bis dahin weiter ausgebaut werden.

„Wir wollen den ersten Tabellenplatz verteidigen und die drei Punkte auf der Habenseite verbuchen“, gibt Lieberknecht ein klares „Etappenziel“ für die Begegnung gegen die Kurpfälzer aus. Für den 43-Jährigen hat sich der SVS die mittlerweile fünfte Saison seiner Ligazugehörigkeit redlich verdient. „Sie haben gezeigt, warum sie und nicht viele, die gerne in der zweiten Liga spielen würden, dort ihr Zuhause gefunden haben“, so der Coach, der den Klub als „Gesicht der zweiten Liga“ empfindet.
In der Vorsaison sorgten die Schwarz-Weißen mit ihrem 3:1-Auftakterfolg an der Hamburger Straße für einen echten Paukenschlag. „Man weiß nie so genau, was einen erwartet. Sie bringen jedes Jahr eine interessante, spannende Mannschaft an den Start“, ist Lieberknecht gewarnt und charakterisiert das Team vom Hardtwald als „physische Mannschaft, die durch Präsenz in der Luft für Gefahr sorgt.“
Zuletzt gelang ein 2:0-Erfolg gegen den 1. FC Kaiserslautern, was laut Lieberknecht die gute Arbeit seines Trainerkollegen Kenan Kocak unterstreicht, der vor der aktuellen Spielzeit von Waldhof Mannheim zum Nachbarklub wechselte: „Dort hat er mit sehr wenig eine Menge erreicht und ordentliche Arbeit gemacht. Folgerichtig hat er es in die zweite Liga geschafft.“
Suleiman Abdullahi (Reha) wird den Blau-Gelben in der englischen Woche fehlen, auch Maximilian Sauer plagt sich immer wieder mit muskulären Beschwerden herum und wurde vom Verein deshalb zu einem Spezialisten mit einem anderen therapeutischen Ansatz geschickt. Marcel Correia soll hingegen schon bald in den Wettkampfbetrieb der Profimannschaft eingreifen. „Es sieht sehr ordentlich aus“, ist Lieberknecht zufrieden.
Kein Thema ist für die Löwen derweil die Führungskrise beim VfB Stuttgart, die sich vorgestern mit dem Rücktritt von Chefcoach Jos Luhukay zuspitzte. „Wir bereiten uns auf das Spiel gegen Sandhausen vor und werden erst danach den VfB Stuttgart unter die Lupe nehmen“, stellt der Eintracht-Coach klar.
So könnten sie spielen: Fejzic - Reichel, Valsvik, Decarli, Ofosu-Ayeh (Baffo) - Schönfeld (Boland), Moll (Matuschyk) - Khelifi, Omladic (Hochscheidt) - Kumbela, Nyman.
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