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Drei freie Plätze in der Startformation

Suleiman Abdullahi (am Ball) feierte gegen St. Pauli seine Torpremiere. Foto: Hübner

2. Fußball-Bundesliga: Eintracht tritt nach Niederlage gegen St. Pauli am Freitag in Nürnberg an.

Von Elmar von Cramon, 07.02.2017.

Braunschweig. Die Enttäuschung nach dem 1:2 gegen den FC St. Pauli war groß: Zum ersten Mal in dieser Spielzeit hatte Eintracht den heimischen Rasen ohne Punktgewinn verlassen. Beim Auswärtsspiel in Nürnberg am Freitag (Anstoß 18.30 Uhr) soll nun eine Trendwende erfolgen. Mit Ken Reichel, Nik Omladic und Patrick Schönfeld fallen allerdings gleich drei Akteure wegen der fünften gelben Karte aus.

„Es war eine extrem ärgerliche Niederlage, die unter dem Strich aber auch berechtigt war“, erklärt Marc Arnold nach dem ersten verlorenen Spiel im Eintracht-Stadion seit dem 0:2 gegen Fortuna Düsseldorf im vergangenen Mai.
Die Gründe lagen nach Ansicht von Eintrachts Sportlichem Leiter vor allem in der fehlenden Durchschlagskraft der Offensive: „Wir hätten schnell in Führung gehen können. Erzielt Domi Kumbela den Ausgleich, sehen wir wahrscheinlich ein anderes Spiel. Fakt ist, dass das frühe Tor St. Pauli in die Karten gespielt hat. Wir haben es einfach nicht geschafft, uns klare Torchancen herauszuspielen.“ Eine dieser seltenen Gelegenheiten hatte Christoffer Nyman in der zweiten Hälfte, wurde beim Torabschluss jedoch im Strafraum von seinem Gegenspieler am Trikot gehalten: „Das hätte der Schiedsrichter sehen müssen“, findet Arnold, der beim Schiedsrichter auch eine konsequente Ahndung des Zeitspiels der Gäste vermisste, die ihre Akteure immer wieder langwierig auf dem Platz behandelten und so den flüssigen Ablauf der Partie ausbremsten.

In der siebenminütigen Nachspielzeit konnte der eingewechselte Suleiman Abdullahi durch seine Torpremiere immerhin ein kleines Highlight setzen: „Das hat mich sehr für ihn gefreut, schon zuvor hatte er gute Ansätze gezeigt“, lobt Arnold den 20-Jährigen, der fast die gesamte Hinrunde verletzt ausgefallen war.

Möglicherweise bekommt der Nigerianer im bevorstehenden Auswärtsspiel bei den Franken die nächste Bewährungschance, da durch die Gelbsperren bereits drei Spieler ausfallen. Dieser Umstand wird laut Arnold für zusätzliche Motivation im Training sorgen: „Alle Spieler wissen schon jetzt, dass drei Plätze in der Startelf frei werden und somit auch drei zusätzliche Spieler im Kader benötigt werden.“

So könnten sie spielen: Fejzic – Kijewski, Valsvik, Decarli, Baffo (Ofosu-Ayeh) – Correia (Boland), Moll – Hernandez, Khelifi (Hochscheidt) – Kumbela (Biada), Nyman (Abdullahi).
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