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Domi Kumbela legt Grundstein für Sieg

2. Fußball-Bundesliga: Eintracht nervenstark beim 3:1 in Sandhausen – Dennis Kruppke feiert Comeback mit Jokertor.

Von Elmar von Cramon, 14.04.2013.


Braunschweig. Eintrachts Zweitliga-Fußballer haben am Freitagabend eine eindrucksvolle Reaktion auf die 0:3-Niederlage in Berlin gezeigt: Mit 3:1 (2:0) gewann die Elf von Torsten Lieberknecht beim SV Sandhausen und knackte die 60-Punkte-Marke.

Die Konkurrenten aus Köln (heute gegen Aalen) und Kaiserslautern (Montag gegen Aue) stehen gehörig unter Zugzwang, wollen sie die „Löwen“ auf ihrem Weg in die 1. Bundesliga noch aufhalten.
„Das war ein verdienter Auswärtssieg, in dem wir bereits vor der Pause für die Entscheidung gesorgt haben. Ich freue mich, dass die Mannschaft zielstrebig agiert und eine optimale Reaktion auf das Berlin-Spiel gezeigt hat“, war Eintrachts sportlicher Leiter Marc Arnold nach der Partie zufrieden.
Auf mehreren Positionen verändert waren die Blau-Gelben in das Auswärtsspiel gegen den Abstiegskandidaten gegangen. Unter anderem ersetzte Marjan Petkovic im Tor Daniel Davari. Der ebenfalls neu in die Mannschaft gerückte Damir Vrancic hatte im Hardtwaldtstadion bereits nach wenigen Minuten den Führungstreffer eingeleitet: Einen Fehlpass der SVS-Abwehr leitete der Bosnier auf Domi Kumbela weiter, der vor der Strafraumgrenze abzog und flach ins linke Eck traf. Auch das zweite Eintracht-Tor steuerte Kumbela bei: Benjamin Kessel flankte in die Mitte, wo der Kongolese in der Strafraummitte lauerte und den Ball technisch brillant per Seitfallzieher unter die Latte hämmerte.
Spannung kam jedoch kurz nach der Halbzeit auf, als Sandhausen nach einem Eckball das Anschlusstor gelang: Petkovic ließ sich irritieren und Mäkelä schloss auf der Nahdistanz zum 1:2 ab: „Der Anschlusstreffer fiel etwas zu früh, wobei wir danach noch einige Konterchancen hatten, um den Sack früher zuzumachen“, befand Arnold. Die Vorentscheidung gelang schließlich Dennis Kruppke, der eine Viertelstunde vor Schluss eine Vranicic-Ecke zum 3:1 einnickte: „Es freut mich sehr für Dennis, dass er nach seiner langen Verletzungspause gleich mit einem Treffer zurückgekommen ist. Mit ihm haben wir für den Rest der Saison eine weitere Alternative im Offensivbereich“, so Arnold.
Er wollte den Torwartwechsel ausdrücklich nicht als Entscheidung gegen Daniel Davari verstanden wissen: „Wir haben zwei wirklich gute Torhüter. In den vergangenen Jahren hat auch der Ersatzmann die Chance bekommen, sich zu zeigen. Angesichts der Tatsache, dass Marjan früher in Sandhausen gespielt hat, war sein Einsatz nicht unerwartet.“
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