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Domi Kumbela kehrt ins Team zurück

2. Fußball-Bundesliga: Eintracht tritt am Freitag (18 Uhr) als Tabellenführer bei Aufsteiger Jahn Regensburg an.

Von Elmar von Cramon, 13.02.2013.

Braunschweig. Vor dem nächsten Auswärtsspiel bei Aufsteiger Jahn Regensburg (Freitag 18 Uhr) stehen Eintrachts Zweitliga-Fußballer nach wie vor auf dem ersten Tabellenplatz.

Durch das 2:2-Unentschieden zwischen Hertha BSC und Union Berlin blieben sowohl der Abstand auf den Erstligaabsteiger (zwei Punkte) als auch der Vorsprung auf den vierten Tabellenrang (17 Zähler) gewahrt.
„Wir können uns in die Augen sehen und feststellen, dass wir alles gegeben haben. Wir waren bis zur letzten Sekunde leidenschaftlich und emotional im Spiel“, lautet Torsten Lieberknechts abschließende Analyse des Aalen-Spiels . Der Eintracht-Coach dürfte sich in der Nachbetrachtung auch über die Punkteteilung zwischen den Berliner Teams freuen, die es beide verpassten, zu seiner Mannschaft aufzuschließen.
Gegen den kommenden Gegner hatten die Herthaner vor zwei Wochen zwar einen deutlichen 5:1-Erfolg eingefahren, am vergangenen Wochenende, sendete der Jahn mit dem 2:0-Auswärtssieg in Bochum aber ein Lebenszeichen im Abstiegskampf: „Mit dem Trainerwechsel hat sich auch die Spielweise der Mannschaft geändert“, weiß der 39-Jährige und erwartet von den Oberpfälzern die „Flucht nach vorn“, um das rettende Ufer doch noch zu erreichen.
Ein forscher Auftritt half auch seiner Mannschaft, gegen die destruktiv auftretenden Aalener im zweiten Durchgang zumindest einen Teilerfolg zu erringen. Vor allem Neuzugang Omar Elabdellaoui hatte dabei das Heft des Handelns in die Hand genommen: „Es freut mich enorm, dass Omar dem Publikum seinen typisch englischen Kampfgeist gezeigt hat“, ist sein Coach zufrieden, bei der Neuverpflichtung das richtige Gespür bewiesen zu haben: „Er passt zu uns! Bis zur letzten Minute alles zu geben entspricht genau der Mentalität meines Teams, was man zum Beispiel gegen Köln oder Union gesehen hat.“
In der Oberpfalz darf sich der Coach auf die Rückkehr von Domi Kumbela freuen: „Das Spiel gegen Aalen wäre auch mit Domi schwer gewesen, trotzdem freuen wir uns natürlich, dass wir auf seine Qualitäten wieder zurückgreifen können. Seine Torgefährlichkeit ist in der Liga gefürchtet.“ Verzichten müssen die Blau-Gelben nach wie vor auf Dennis Kruppke (Reha nach Bänderriss), Marcel Correia (Reha nach Jochbeinbruch) und Kevin Kratz (Reha nach Syndesmosebandriss), dessen Rückkehr allerdings zeitnah erfolgen soll.
Gefreut hat sich der Eintracht-Coach derweil über Björn Kluft (Reha nach Kniescheiben-Luxation), der sein Team gegen Aalen immerhin schon von der Tribüne aus anfeuern konnte: „Es tut ihm gut, nah bei der Mannschaft zu sein.“
So könnten sie spielen: Davari - Reichel, Dogan, Bicakcic, Bohl - Theuerkauf, Pfitzner - Petersch, Boland, Elabdellaoui - Kumbela.
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