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Dogan: „Wir sind ein verschworener Haufen“

3. Fußball-Liga: Eintrachts Abwehrspieler wird momentan von einer Fachzeitschrift als sechstbester Akteur geführt.

Von Elmar von Cramon, 23.03.2011.

Braunschweig. Nach dem 2:1-Erfolg im Spitzenspiel gegen Hansa Rostock hat sich Eintracht vor dem spielfreien Wochenende ein komfortables Polster auf die Konkurrenz erarbeitet.

Gegen die Ostseestädter zeigten die Blau-Gelben einmal mehr, warum sie in dieser Saison ganz oben in der Tabelle stehen: „Es war ein knappes Ergebnis, insgesamt aber ein verdienter Sieg für uns“, blickt Deniz Dogan auf das Spiel zurück. Einzig die Chancenauswertung war für den Abwehrroutinier ein Manko, die den Blau-Gelben nach dem späten Rostocker Anschlusstreffer noch eine kurze „Zitterpartie“ beschert hatte: „Wir waren die bessere Mannschaft und hätten das dritte Tor machen müssen, so mussten wir noch ein wenig bangen.“ Ansonsten machten die Eintracht-Kicker jedoch enorm viel richtig und rückten der 2. Liga abermals ein großes Stück näher.
Zuletzt war die Mannschaft mit einer Niederlage aus Erfurt zurückgekehrt, allerdings hatte Torsten Lieberknecht unter der Woche bereits angekündigt „ein Zeichen zu setzen“, was prompt gelang: „Das kam nicht von ungefähr“, sagt Dogan, der die mentale Stärke und den Teamgeist als entscheidende Trümpfe der Blau-Gelben ansieht: „Egal wie die Partie in Erfurt ausgegangen ist, wir wussten, welches Riesenpotenzial wir besitzen. Denken wir von Spiel zu Spiel und konzentrieren wir uns auf unsere Leistung, sind wir nur schwer zu schlagen.“
Dass für die Blau-Gelben in dieser Spielzeit eine so exzellente Bilanz zu Buche steht, hatte der 31-Jährige trotzdem nicht erwartet, lobt jedoch die verantwortungsvolle Personalpolitik an der Hamburger Straße: „Die Mannschaft ist zum größten Teil zusammengeblieben und wurde sorgfältig mit charakterstarken Leuten ergänzt.“ Nur so habe das Team zu seiner jetzigen Leistungsstärke finden können. Natürlich spielt auch die Arbeit von Torsten Lieberknecht für den gebürtigen Lübecker eine zentrale Rolle: „Die Art und Weise wie der Trainer mit der Mannschaft kommuniziert ist vorbildlich. Jeder wird respektiert und kann sich zu 100 Prozent einbringen.“
Kaum verwunderlich also, dass die automatische einjährige Verlängerung seines Vertrages nach 20 Einsätzen im Interesse Dogans und auch Eintrachts gelegen hatte: „Im Endeffekt ist es genau das, was sich beide Seiten gewünscht haben.“
Vom „Kicker“ wird er momentan als notenbester Abwehrspieler und sechstbester Akteur der gesamten Liga geführt und hätte nichts dagegen, auch in der kommenden Saison an seine überragenden Leistungen anzuknüpfen; mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit dann eine Klasse höher: „Mit Eintracht in der 2. Liga zu spielen wäre das Highlight meiner Karriere. Es macht jeden Tag einen Riesenspaß zum Training zu gehen, weil wir sportlich und menschlich ein verschworener Haufen sind.“
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