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Dogan, Petkovic und Bohl wieder im Einsatz

Fußball: Beim 3:2-Testspielsieg gegen Holstein Kiel konnten die drei Langzeitverletzten endlich wieder auflaufen.

Von Elmar von Cramon, 09.10.2011

Braunschweig. Fußball-Zweitligist Eintracht Braunschweig hat die Länderspielpause zu einer Testbegegnung genutzt und sich gegen den Viertligisten Holstein Kiel am Freitag mit 3:2 (1:2) durchgesetzt.

Vor 400 Zuschauern im Konrad-Koch-Stadion am Franzschen Feld erzielte Dominick Kumbela alle drei Eintracht-Treffer. mit Deniz Dogan, Marjan Petkovic und Steffen Bohl wirkten drei zuvor langzeitverletzte Akteure erstmals wieder mit: „Das war neben der Tatsache, im Spielrhythmus zu bleiben, ein wichtiger Aspekt “, erklärte Marc Arnold, der insgesamt zufrieden war: „Ein gutes Spiel gegen einen hochmotivierten Gegner.“
Nach der Führung durch Dominick Kumbela (24.) erstarkten die Gäste und lagen kurz vor der Halbzeitpause plötzlich vorn: Zunächst traf Siedschlag (40.) zum Ausgleich, bevor Heider per Kopf das 1:2 markierte (42.). Nach dem Wechsel gelang es den Blau-Gelben dann aber, die Partie zu drehen. In der 73. Minute schlug Kumbela erneut zu, auch der Siegtreffer zum 3:2 war acht Minuten vor Schluss dem Kongolesen vorbehalten.
Besonders erfreulich war die Tatsache, dass der lange verletzte Deniz Dogan ein erfolgreiches Comeback feiern konnte und über die gesamte Spielzeit mitwirkte. Auch Keeper Marjan Petkovic und Steffen Bohl, die mehrere Wochen ausgefallen waren, absolvierten jeweils eine Halbzeit. Petkovic stand außerdem beim gestrigen 0:0 von Eintrachts U23 gegen den VfB Oldenburg wieder im Kasten. Für Eintrachts sportlichen Leiter ein positives Zeichen: „Zwar müssen wir abwarten, ob die Spieler die Belastung verkraften, durch den Konkurrenzkampf auf allen Positionen kommt das Team aber insgesamt nach vorn.“
„Gelangweilt“ ist Arnold hingegen von Meldungen über das mögliche Interesse des VfL Wolfsburg an Matthias Henn und Mirko Boland: „Klar sind diese beiden zwei wichtige Spieler für uns. Bei manchem, der Braunschweig den Rücken gekehrt hat, ist die Entwicklung allerdings ins Stocken geraten.“ Die Akteure wissen laut Arnold, was sie an Eintracht haben: „Stammspieler vor 20 000 Zuschauern zu sein ist besser, als anderswo wieder bei null anzufangen.“
Eintracht spielte gegen Kiel mit: Davari (46. Petkovic) – Reichel (46. Bohl), Dogan, Henn, Kessel – Theuerkauf (46. Reinhardt), Pfitzner (46. Unger) – Boland (46. Zimmermann), Kruppke (46. Fetsch), Petersch – Kumbela.
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