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Die Wolfsburger stehen unter Druck

Mario Gomez (l.) und der VfL Wolfsburg erwarten Mönchengladbach. Foto: regios24/Darius Simka

1. Fußball-Bundesliga: Der VfL erwartet am Sonntag das starke Team von Mönchengladbach.

Von Jörg Kleinert, 01.12.2017.
 

Wolfsburg. Nach der ersten Niederlage im neunten Spiel unter der Regie von Trainer Martin Schmidt steht Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg unter Druck. Mit nur 14 Punkten ist das Polster auf Relegationsplatz 16 auf drei Zähler geschmolzen. Am 14. Spieltag liegt nun die Mammutaufgabe gegen den formstarken Bayern-Bezwinger Borussia Mönchengladbach (Sonntag, 18 Uhr, Volkswagen Arena) vor den „Wölfen“.

In die Erfolgsspur zurückzukehren, wird kein leichtes Unterfangen für den VfL. Bei Sonntagsgast Gladbach läuft es im Spätherbst rund. Nach der 1:5-Heimschlappe gegen Bayer Leverkusen holte die Borussia anschließend in vier Spielen zehn der zwölf möglichen Punkte. In diesem Zeitraum war kein anderer Erstligist so erfolgreich. Höhepunkt war vor Wochenfrist das 2:1 gegen die Bayern.

Ein weiterer Gladbacher Topwert: Kein anderes Team schoss in dieser Spielzeit so viele Auswärtstore wie die Borussia (14). Die Borussen gewannen zudem ihre vergangenen drei Auswärtsspiele.

Wolfsburgs Chefcoach Schmidt zeigt Respekt: „Mit Gladbach kommt eine Mannschaft mit hoher Qualität, die durch das Erfolgserlebnis gegen die Bayern mit Selbstbewusstsein hierherkommt – dessen sind wir uns bewusst.“

Aktueller Chefcoach der Borussia ist mit Dieter Hecking ein alter Bekannter. Er coachte den VfL Wolfsburg von Dezember 2012 bis Oktober 2016 – und führte die „Wölfe“ zur Vize-Meisterschaft (2015) und zum einzigen Pokalsieg (2015). Unter Hecking erreichten die Wolfsburger erstmals die K.o.-Phase in der Champions League (Viertelfinale 2015/16, 2:0-Heimsieg gegen Real Madrid).

Personell ist bei den „Wölfen“ fast alles im Lot. Lediglich Jakub Blaszczykowski, Ignacio Camacho und Phillip Menzel, der mit dem VfL-Förderkader unterwegs ist, fehlten im Mannschaftstraining. Sebastian Jung und Kaylen Hinds müssen kein individuelles Training mehr absolvieren, sie übten wieder mit der Mannschaft.

In einer anderen Personalie herrscht nun Klarheit. Marcel Tisserand bleibt bis Sommer 2022 ein Grün-Weißer. Der 24-jährige Verteidiger war im Sommer zunächst für ein Jahr auf Leihbasis von Zweitligist FC Ingolstadt 04 zum VfL Wolfsburg gewechselt, der nun die mit den Schanzern vereinbarte Kaufoption zieht.
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