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Die Situation spitzt sich zu

Basketball: Phantoms erwarten am Donnerstag Skyliners Frankfurt

Von Sebastian Walther, 01.04.2009

Braunschweig. Die Situation bei den New Yorker Phantoms spitzt sich vor der Heimpartie am Donnerstag (19 Uhr) gegen Frankfurt weiter zu. Ohne Dustin Salisbery unterlagen die Braunschweiger mit 72:74 (36:47) in Düsseldorf, konnten sich aber wenigstens über die Niederlagen der Konkurrenten freuen.

Bis zur Halbzeit hatten die Phantoms die Partie nach zwischenzeitlicher Führung (12:7) unnötig aus der Hand gegeben. Die Giants Düsseldorf drehten die Machtverhältnisse vor eigener Kulisse durch schnelles Spiel und eine kompakte Verteidigung und legten damit den Grundstock für den weiteren Spielverlauf. Zu spät starteten die Braunschweiger ihre Aufholjagd, und am Ende fehlten ihnen, wie so oft in dieser Saison, die Nerven in den entscheidenden Szenen.
Nachdem die Gastgeber durch zwei Freiwürfe in Führung gegangen waren, vermochten es ihre Gegner in 20 Sekunden und auch mit drei Versuchen nicht, zumindest die Verlängerung zu erzwingen. „Wir haben ein tolles, kampfbetontes Basketballspiel beider Mannschaften gesehen“, Düsseldorfs Trainer Achim Kuczmann durfte sich somit nach der Partie über zwei Punkte im Abstiegskampf freuen. „Emir Mutapcics Team kam trotz des Elf-Punkte-Rückstandes zur Halbzeit gut zurück. Das ist beachtlich, wenn man bedenkt, in welch schwerer Situation sich Braunschweig momentan befindet. Unsere Quote von außen war heute nicht sonderlich gut, was an der Braunschweiger Defensive lag.“
Das Lob des Gegners bringt den Braunschweigern wenig in den kommenden schweren Spielen. Einzig weil die letzten Vier der Tabelle ebenfalls sieglos waren, ist die Mannschaft im Moment nicht direkt vom Abstieg bedroht. Noch beträgt das Polster der Braunschweiger sechs Punkte, doch mit den Frankfurtern erwarten sie diesen Donnerstag (19 Uhr) einen nahezu sicheren Play-off-Teilnehmer.
Das Hinspiel bei den Skyliners ging nach überraschender Führung ebenfalls in der Schlussminute verloren, Trainer Mutapcic sprach damals von der Unerfahrenheit seiner Mannschaft. Zumindest der Einsatz von Dustin Salisbery, derzeit bester Schütze der Phantoms, gilt als wahrscheinlich. Er musste zuletzt pausieren, nachdem er gegen Bamberg umgeknickt war.
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