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Die Siegesserie geht weiter

Lions-Passverteidiger Tim Unger (vorne) fing zwei Pässe des Monarchs-Quarterback Garret Safron ab. (Foto: oh/Fabian Uebe)

Auch im Rückspiel hat Dresden gegen die Lions keine Chance: Der 41:10-Erfolg gegen die Monarchs ist wettbewerbsübergreifend der neunte Sieg in Folge und zugleich das achte Spiel in Folge, in dem die Braunschweiger mehr als 40 Punkte erzielten.

Von Daniel Beutler

Braunschweig. Die Bundesliga-Footballer der New Yorker Lions marschieren weiter durch die Liga: Im Rückspiel bei den Dresden Monarchs gewinnen die Braunschweiger mit 41:10 und setzen sich an der Tabellenspitze fest. Als einzig ungeschlagene Mannschaft in der Nordgruppe eilen die Braunschweiger zum nächsten Titel.

In Dresden überzeugten die Lions mit gnadenloser Effizienz. Wenngleich die Monarchs in den ersten Drives wesentlich zielstrebiger agierten als im Hinspiel, fehlte ihnen die nach wie vor die Durchschlagskraft: Ein Touchdown gelang ihnen, trotz bester Chancen, erst zu spät, um die Partie spannend zu gestalten. „Ich bin insgesamt zufrieden. Die Abwehr hat stark gespielt, Turnovers erzwungen und einen starken Goal Line Stand gehabt“, bilanzierte Lions-Cheftrainer Troy Tomlin. Der Angriff um Quarterback Casey Therriault landete einen Punch nach dem anderen. Den drei Punkten per Fieldogal zum Auftakt ließen die Monarchs einen Onside-Kick-Versuch folgen, um das Angriffsrecht zu behalten. Der Mut wurde jedoch nicht belohnt und die Braunschweiger starteten mit ausgezeichneter Feldposition an der 50-Meter-Linie. Drei Spielzüge später hatte Therriault seinen Angriff in die Monarchs-Endzone geführt. Ballträger Max Merwarth vollstreckte aus weniger als einem Meter. Doch Dresden lässt nicht locker: Der Angriff kommt, anders als im Hinspiel, gut voran. Das Passspiel von Garret Safron ist präzise und das Laufspiel von Ballträger Joseph Bergeron bringt Raumgewinne. Das war im Hinspiel noch ganz anders.

In der zweiten Angriffsserie kommen sie bis vier Meter vor die Braunschweiger Endzone – doch die Lions-Abwehr ist zur Stelle, stoppt die Gastgeber. Die Antwort hat Therriault: Pass auf Römer, Pass auf den flinken Nathaniel Morris: Touchdown. Der 61-Meter-Pass bringt das 14:3. Mittlerweile gleicht sich Braunschweiger Defense dem Angriff an: Tim Unger fängt einen Pass von Safron ab, holt seinem Team das dritte Angriffsrecht des ersten Viertels. Und Therriault setzt zum K.o.-Schlag an: Ein Pass auf Römer, ein Pass auf Morrris – Touchdown. Das 21:3 ist die Vorentscheidung. Dresden kämpft zwar leidenschaftlich dagegen an, besonders Bergeron findet immer wieder Lücken. Gegen diese Lions-Effizienz haben die Monarchs aber keine Chance. „Wir sind nicht mit dem Ziel in das Spiel gegangen, diese Big-Plays zu erzwingen, aber wir haben sie gerne mitgenommen“, sagte Tomlin.
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