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Die Serie soll nicht reißen

Mit vielen deutschen Talenten wollen die Spot Up Medien Baskets um Cheftrainer Liviu Calin (3. von rechts) in der ProB-Nord bestehen. Am Sonnabend wartet in Wolfenbüttel der erste schwierige Test auf die junge Mannschaft. Foto: Agentur Hübner

ProB-Basketball: Am Sonnabend (18.30 Uhr) starten die Baskets in Wolfenbüttel in die Saison.

Von Christoph Matthies, 25.09.2013

Braunschweig. Für Trainer Liviu Calin und seine SUM Baskets beginnt die ProB-Saison gleich mit einem echten Klassiker: Am Sonnabend um 18.30 Uhr treten die Basketballer beim Erzrivalen in Wolfenbüttel an.

Nach langen Wochen der Vorbereitung, mit Testspielen gegen zumeist unterklassige Gegner, allesamt auswärts oder unter Ausschluss der Öffentlichkeit ausgetragen, haben die Fans der Baskets ausgerechnet in der Lindenhalle die Gelegenheit, ihr neuformiertes Team erstmals in Aktion zu sehen. Dieses steht vor der Aufgabe, eine Serie fortzusetzen: Seit der letzten Niederlage im Januar 2010 konnten die Baskets sechsmal in Folge gegen die Lessingstädter gewinnen.
Selbst dem Gelegenheitszuschauer wird auffallen, dass drei Leistungsträger der vergangenen Saison nicht mehr das Trikot der Baskets tragen. Während Dennis Schröder öffentlichkeitswirksam in der NBA anheuerte, hat auch der Amerikaner Steven Bennett, nach einem Kurzaufenthalt in Australien, in Gießen (ProA) eine neue Heimat gefunden. Ein ebenso großer Verlust für die Braunschweiger ist der Abgang von Howard Sant-Roos. Der athletische 22-Jährige ging nach zwei Jahren an der Oker zurück nach Italien, wo er in der zweiten Liga für Mailand auflaufen wird.
„Howie war natürlich eine Allzweckwaffe“, bedauert Manager Stefan Schwope das Ausscheiden des Kubaners. Dennoch sieht er seine Baskets gut aufgestellt – vielleicht sogar besser als im Vorjahr. Neuzugänge wie Robin Amaize und Adrian Didovic (beide aus Gießen), Martin Bogdanov und Maurice Pluskota (beide Bremerhaven), alle mit Doppellizenz ausgestattet, könnten neben etablierten Kräften wie Erik Land, Lucas Gertz oder Jörn Wessels zu Leistungsträgern reifen. „Wir haben sehr viel Potenzial“, glaubt auch Cheftrainer Liviu Calin an das Talent seiner jungen Mannschaft, die zumindest vorerst ohne Amerikaner in die Saison geht. „Es ist aber nicht ausgeschlossen, dass wir – wie in den Vorjahren – noch mal nachverpflichten.“
In der Saisonvorbereitung fehlten dem Coach häufig die Doppellizenzler, die mit den Phantoms unterwegs waren. Während der Saison soll das künftig nicht mehr passieren, Überschneidungen von Phantoms- und Baskets-Spielen wird es nicht mehr geben. „Das ist ein großes Plus, das hat die Liga gut gemacht“, so Calin zufrieden.
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