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Die Serie ist gerissen

3. Fußball-Liga: Eintracht verliert mit 1:2 bei Rot-Weiß Erfurt.

Von Elmar von Cramon, 06.12.2009.

Braunschweig. Die Serie ist gerissen! Nach neun Spielen ohne Niederlage verließen Eintrachts Drittligafußballer gestern beim 1:2 (0:0) gegen Rot-Weiß Erfurt den Platz als Verlierer.

Die Blau-Gelben rutschten auf den fünften Tabellenplatz ab, haben mit nur drei Punkten Rückstand auf das Führungstrio Ingolstadt, Offenbach und Osnabrück aber nach wie vor Tuchfühlung zu den Aufstiegsrängen.
Nach sieben Minuten zum ersten Mal Gefahr für das Erfurter Tor, als Möckel eine Flanke von Dennis Kruppke leicht abfälschte und RWE-Keeper Orlishausen den Ball im Anschluss nur zur Ecke abwehren konnte. Danach neutralisierten sich beide Teams zunächst weitestgehend, weder die Gastgeber noch die Blau-Gelben konnten sich mit zwingenden Aktionen in Szene setzen. Auf dem Posten zeigte sich Eintracht-Keeper Marjan Petkovic, der einen Möckel-Kopfball mit einer Glanzparade entschärfte (33.).
Pech hatte Eintracht, dass Kingsley Onuegbu in der 40. Minute mit Adduktorenproblemen ausgewechselt werden musste. Kurz vor der Pause hatte Eintracht dann eine gute Möglichkeit in Führung zu gehen, doch Pfitzners Schuss im Anschluss an eine Kruppke-Ecke wurde von Möckel an der Fünfmeterraumgrenze geblockt (45.).
Nach dem Wiederanpfiff folgte die erste kalte Dusche für Eintracht. Semmers Lupfer über Petkovic landete bei Kammlott, der von Dogan und Norman Theuerkauf nicht attackiert wurde und zur Führung für die Hausherren einköpfte. Danach verstärkte Eintracht den Druck und kam besonders nach Standardsituationen zu Torchancen, doch weder Tim Danneberg (65./73.) noch Dogan (74.) waren per Kopf nach Eckbällen erfolgreich. Kurz zuvor hatte Petkovic mit einer Glanztat gegen Rockenbach da Silva den zweiten Erfurter Treffer vereitelt.
Schließlich glückte Eintracht dann doch der Ausgleich. Eine Musterflanke von Theuerkauf wuchtete der eingewechselte Marco Calamita per Kopf ins Erfurter Gehäuse. Danach sorgte eine Unachtsamkeit für den erneuten Rückstand. Rockenbach da Silva wurde auf der linken Seite nicht entscheidend attackiert und flankte in den Strafraum, wo Oliver Kragl und Theuerkauf den Ball nicht mehr erreichten und Bölstler unbedrängt zum 2:1 vollendete (84.). Nun warf Eintracht alles nach vorne konnte gegen die aufopferungsvoll verteidigende Erfurter Abwehr aber keinen Treffer mehr erzielen.
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