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Die Playoffs sind auf einmal ganz weit weg

Immanuel McElroy (13 Punkte, fünf Assists) war gegen Hagen einer der besten Phantoms. Die erfolgreichsten Punktesammler waren Isaiah Swann und James Florence (je 19). Foto: T.A.

Basketball-Bundesliga: Phantoms spielen Sonnabend in Quakenbrück.

Von Christoph Matthies, 29.01.2014.

Braunschweig. Mit ihrer 81:85-Niederlage am Sonntag gegen Hagen haben die Phantoms den Start in die Rückrunde gründlich verpatzt. Im Niedersachsenderby bei den starken Artland Dragons Quakenbrück dürfte es am Sonnabend (20 Uhr) nicht unbedingt einfacher werden.

In den vergangenen drei Spielzeiten benötigte man stets 18 Siege, um die Playoffs der Basketball-Bundesliga zu erreichen. Für die Phantoms, mit sieben Erfolgen auf Rang zwölf der BBL-Tabelle, bedeutet dies, dass sie wohl nur noch fünf der 16 ausstehenden Partien verlieren dürften, um in die angestrebte Meisterrunde einzuziehen. Eine Wunschbilanz, an die wohl selbst die größten Optimisten kaum noch glauben.

Headcoach Raoul Korner bestreitet die Schwierigkeit der Aufgabe nicht, lässt sich von solchen Rechenspielen aber nicht irritieren. „Wir denken von Spiel zu Spiel. Und solange es rechnerisch noch möglich ist, werden wir auf dieses Ziel hinsteuern“, sagt der Österreicher, der in seiner Heimat und zuletzt in den Niederlanden seit Jahren nicht mehr die Playoffs verpasst hatte.
Bei der Heimschlappe gegen Hagen missfiel Korner vor allem die fehlende Intensität seiner Phantoms, die nach gutem ersten Viertel (27:19) erst in den fünf Schlussminuten wieder fokussierter agierten – übrigens ohne Shooting Guard Isaiah Swann, den der Trainer erst 46 Sekunden vor Ende bei einem 76:81-Rückstand wieder aufs Feld schickte. „Wir müssen auf die Aufstellungen setzen, die funktionieren“, erklärt der Coach die auf den ersten Blick unpopuläre Maßnahme, seinen Topscorer in der „Crunchtime“ so lange draußen zu lassen.

Am Sonnabend steht den Phantoms in Quakenbrück die nächste ganz schwere Aufgabe bevor. Direkt nach den vier finanzstärksten Klubs der Liga (Bayern, Bamberg, Alba und Oldenburg) folgen die Dragons auf Platz fünf des BBL-Klassements, mit zwölf Siegen erfüllt die Mannschaft von Trainer-Rookie Tyron McCoy und „Zauberzwerg“ David Holston die Erwartungen. „Im Gegensatz zu Hagen ist Quakenbrück nicht nur von außen, sondern auch unter dem Korb sehr gefährlich“, warnt Korner, „da müssen wir vor allem in der Defensive unsere Hausaufgaben machen.“
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