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Die mit Abstand beste Abwehr der Liga hat noch große Ziele

Die Lions-Abwehrspieler Kerim Homri (Nr. 51), Christian Petersen (22) und Jacob Schridde (83) waren 2014 die Top-Akteure in der Verteidigung. Einen Gegenspieler zum Fürchten haben sie aber wohl verloren. Dresdens Ballträger Trevar Deed (Mitte) soll in die Abwehr gewechselt sein. Reißner

Football: Die Pass- und Laufverteidigung der Lions hat keine Leistungsträger verloren.

Von Daniel Beutler, 31.03.2015.

Braunschweig. Die Abwehr der New Yorker Lions war 2014 das Maß der Dinge in der Football-Bundesliga. Keine wichtige Statistik, die die Braunschweiger nicht, teilweise um Längen, anführten. Für 2015 stehen die Vorzeichen nicht schlecht, dass sich das wiederholt.

Die Passabwehr von Defense-Coordinator Dave Likins hat mit dem aufstrebenden Talent Patrick Ihl (USA) nur einen Spieler verloren. Die Leistungsträger auf der Linebacker-Position sind gänzlich bei den Lions geblieben. Das Personal der Vorjahre ist also wieder dabei. Wenn es einen Schwachpunkt gibt, dann nur den Zahn der Zeit, der an dem Abwehr-Bollwerk nagt, das seit zwei Jahren beharrlich jeden gegnerischen Ansturm aufhält. Die Lions als gejagte Nummer eins sind jetzt mehr denn je Objekt intensiver Suche nach einem Schwachpunkt. Irgendwo muss doch ein Durchkommen sein.
„Da werden sie nichts finden“, ist Linebacker Kerim Homri überzeugt, dass sich die Kontrahenten auch in diesem Jahr die Zähne ausbeißen werden. „Wir passen uns von Spiel zu Spiel an den Gegner an und stellen jeden Spielzug präzise auf die Aufstellung des Angriffs ein.“
Und das gehe immer problemloser. „Wir spielen jetzt seit drei Jahren so zusammen. Wir kennen uns, wissen immer, was der andere macht“, erklärt der Nationalspieler. Mit dem angekündigten Wechsel von Trevar Deed in die Abwehr der Dresden Monarchs ist wohl auch der größte Schrecken der Lions-Lauf-Abwehr verschwunden und es steht eine entspannte Saison bevor. „Wir werden es aber nicht schleifen lassen. Wir haben noch große Ziele“, verspricht Homri. „Natürlich ist es immer das Ziel, auch ein Stück besser zu werden“, meint Christian Petersen. „Aber am Ende zählen nur Siege.“
Der Veteran aus der Passverteidigung geht in seine nunmehr
13. Spielzeit mit den Lions. Von Müdigkeit keine Spur. „Ich möchte schon gerne noch das Big6-Turnier gewinnen“, bekennt Petersen. Schließlich seien noch zwei Finger frei für Meisterschaftsringe. Da hätte auch ein möglicher Ring für den nationalen Titel noch Platz. „Wir haben eine gute Mischung aus erfahrenen und jungen Spielern. Wichtig wird es sein, die Neuzugänge zu integrieren“, erklärt Petersen, dass sportlich alles im Soll ist. „Wir müssen zum ersten Spiel auch topfit sein“, mahnt Petersen, der in Auftaktgegner Kiel einen Konkurrenten um die Deutsche Meisterschaft sieht. Ebenso Dresden. Die waren im Vorjahr die einzige Nord-Mannschaft, die mehr als 20 Punkte gegen die
Lions erzielen konnte.
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