Anzeige

Die Lions stürmen in das Big6-Finale

Mit der ersten Ballberührung erlief Lions-Runningback David McCants einen Touchdown. Foto: T.A.

Football: Nach dem klaren 53:0 gegen Les Argonautes d’Aix en Provence geht es im Finale gegen Tirol – Nur wo?.

Von Daniel Beutler, 10.05.2016.

Braunschweig. Die New Yorker Lions stehen im Finale des Big6-Turniers und treffen dort auf die Swarco Raiders aus Tirol. Wo das Endspiel stattfindet, ist noch unklar. Auf das Wochenende am 11./12. Juni ist der 30. Eurobowl datiert. Sinnvoll wäre, wenn einer der Finalisten das Spiel ausrichtet. „Wir warten noch auf die offizielle Ausschreibung und entscheiden dann, ob wir uns um die Ausrichtung bewerben“, erklärt Christoph Wolk, Vorstand Leistungssport beim Lions-Stammverein 1. FFC Braunschweig.

Den für das Erreichen des Endspiels nötigen Heimsieg gegen Les Argonautes d’Aix en Provence holten die Lions am Samstag im Schongang. Vor 3411 Zuschauern im Eintracht-Stadion gewannen die Hausherren mit 53:0 und stehen zum dritten Mal in Folge im Endspiel des europäischen Wettbewerbs. Dort trifft der Titelverteidiger auf die Raiders. Die Österreicher gewannen zeitgleich in Gruppe B das entscheidende Spiel gegen die Schwäbisch Hall Unicorns mit 34:0.
Am Samstag stand recht schnell fest, in welche Richtung das Duell der Lions mit den Argonauten gehen wird. Die nur mit einer Rumpftruppe angereisten Franzosen wehrten sich zwar nach Kräften, konnten dem Deutschen Rekordmeister aber nur wenig entgegensetzen.
Zuerst mit dem Angriffsrecht ausgestattet, spielten die Franzosen durchaus ambitioniert auf. Sie konnten die Lions-Abwehr aber nicht überwinden. Wie es geht, zeigten die Lions. Nachdem sie das Angriffsrecht übernommen hatten, erlief Runningback David McCants gleich im ersten Versuch über 65 Yards die ersten Punkte für die Hausherren. Im Anschluss nutzten die Lions beim Extrapunktversuch ihre Chance, überrumpelten die Gäste und erzielten zwei Extrapunkte.
Mit der 8:0-Führung im Rücken spielte die Abwehr der Braunschweiger groß auf, pflügte durch die Offense-Line der Argonauten und setzte ihren Spielmacher regelmäßig unter Druck. Raumgewinne waren eine Seltenheit – selbst in brenzligen Situationen, wenn die Franzosen mal kurz vor die Endzone kamen, war kein Durchkommen. Dazu gesellten sich im Laufe des Spiels abgefangene Pässe und vollendeter Druck der Defense-Line in Form von Quarterback-Sacks: Keine Chance für die Franzosen.
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.