Anzeige

Die Lions stehen nach starker Abwehrleistung im Finale

Lions-Runningback Michael Andrew auf dem Weg zur 10:0-Führung. Foto: Reißner

Football: Braunschweig schlug die Cologne Falcons am Ende deutlich und verdient mit 52:3.

Von Daniel Beutler, 27.09.2014.

Braunschweig. Mit dem saisonübergreifend 18. Bundesliga-Sieg in Folge sind die New Yorker Lions gestern in das Endspiel um die Deutsche Meisterschaft eingezogen. Gegen starke Cologne Falcons hatte Braunschweig vor 6512 Zuschauern zunächst eine Menge Mühe, siegte aber 52:3.

Köln startete gut, dynamisch. Das hatte Hand und Fuß, was die Falcons in ihrem ersten Halbfinale der Klubgeschichte zeigten – bis sich Patrick Ihl in den Weg stellte. Der Lions-Passverteidiger fing gleich im ersten Drive der Gäste einen Pass von Quarterback Robert Demers ab. Seine dritte Interception gegen die Kölner in diesem Jahr. Der Lions-Angriff konnte allerdings nur ein 33-Yard-Fielgoal durch Kicker Tobias Goebel rausholen.
Nächster Drive: Köln wieder in Ballbesitz, wieder ordentlich unterwegs, wieder Ihl mit der Interception. Diesmal aber holt die Offense die maximale Ausbeute. Nachdem sie sich gewohnt souverän über das Feld bewegte, stotterte der Angriff zwar wieder kurz vor der Falcons-Endzone. Im vierten Versuch schaffte Runningback Michael Andrew die letzten zehn Yards zur 10:0-Führung. Haushoch überlegen wie im Viertelfinale gegen München waren die Lions aber nicht. Gegen sich tapfer wehrende Kölner, die besonders defensiv stark spielten, würde das ein hartes Stück Arbeit werden. So viel war mit Ende des ersten Viertels klar. Was aber mit Beginn des zweiten Viertels deutlich wurde: Solange Demers weiter Fehler macht, wird das nichts mit Punkten für Köln. Dritte Angriffsserie, dritte Interception. Diesmal war Tissi Robinson zur Stelle, der einen erneut ungenau geworfen Pass des Kölner Spielmachers abfing. Die Braunschweiger nutzten dies eiskalt zur 17:0-Führung. Ohne zu stottern. Überraschung im vierten Drive der Kölner: Ohne Interception endete die Serie, aber Punkte gab es auch keine. Die Falcons mussten punten. Weil auch der Lions-Angriff schwächelte, kamen die Gäste noch zu ihren ersten Punkten. Ein Field-Goal aus 30 Yards besorgte den 3:17-Halbzeitstand.
Nach der Pause, Lions-Cheftrainer Troy Tomlin hat wohl klar angesagt, dass da ein Gang zugelegt werden muss, wurde es deutlich. David McCants trug gleich den Kick-off zur 24:3-Führung über 86 Yards in die Kölner Endzone. Und da die Abwehr der Braunschweiger auch nach Wiederanpfiff ein kaum überwindbarer Gegner für die Kölner war, konnte der Angriff in aller Ruhe die Final-Teilnahme perfekt machen. Ein Pass von Casey Therriault über rund 30 Yards auf Anthony Dable zum 31:3 und dann mit Ende des dritten Viertels erneut Runningback Andrew mit dem 38:3 machen alles klar. Köln war gebrochen und die Demontage nahm ihren Lauf.
Im Endspiel warten jetzt die Schwäbisch Hall Unicorns, die gestern Dresden mit 33:27 schlugen.
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.